Rodewischer Anzeigenblatt
Amtsblatt der Stadt Rodewisch


21. Jahrgang - Nr. 12 17. Dezember 2010

Liebe Bürger von Rodewisch, Röthenbach und Rützengrün!

Die Schnelllebigkeit und Vielfalt unserer gegenwärtigen Lebensbe-dingungen hat uns alle in die Lage versetzt, auf viele Erlebnisse und Ereignisse – sowohl angenehmer, aber auch Sorgen bereitender Natur, im persönlichen Leben als auch im Alltagsgeschehen – des nunmehr sich allmählich verabschiedenden Jahres 2010 zu blicken.
In der uns sowieso kaum zu beeinflussenden großen Politik müssen deren Verantwortungsträger vor allem aufgrund vieler nicht nachvollziehbarer Entscheidungen zunehmend Vertrauensverlust in Kauf nehmen. Da bis zu den nächsten Wahlen noch einige Zeit ist, kann gegenwärtig auf das Verabreichen von Beruhigungspillen an den Wähler noch verzichtet werden. Die Hauptverantwortlichen der sogenannten Finanzkrise wurden vielfach noch belohnt, während die Schwächsten – Kinder, Ältere, Arbeitslose, Einschränkungen bei der Förderung und Unterstützung der sogenannten freiwilligen kommunalen Aufgaben – zur Kasse gebeten werden. Ich denke, da hat jeder von uns seine eigenen Erfahrungen gemacht und wird mit Sachverstand urteilen.
Was sich anlehnend an das von mir eingangs Genannten und Dank des klug handelnden Bürgerfleißes auf breiter Ebene in unserer Stadt erreicht wurde, ist ein Anfang des Jahres nicht zu erwartend gewesene stolze Bilanz. In unserer Stadt wurde so richtig „ran-geklotzt“. Wer in der Lage ist, sich zumindest an jedes durch die Medien mit beachtetes Geschehen zu erinnern, hat ein bewunderungswürdiges Gedächtnis. Noch in keinem Jahr konnten Stadtrat und Stadtverwaltung derart viele Aufträge an Planungsbüros, Bauschaffende und Dienstleistende vergeben. Und das Gute und Solide dabei ist, dass die gestellten Ziele, gar manche konnten erst im Verlauf des Jahres auf die Tagesordnung gesetzt werden, weitestgehend erreicht wurden. Selbst die teilweise durch den intensiven Winterbeginn erfolgten Einschränkungen sprechen keine andere Sprache, da alle davon betroffenen Vorhaben auch in den nächsten Jahren weiter geführt werden.
Einundzwanzig uns allen gut bekannte Firmen konnten auf ein 20-jähriges Jubiläum, Lothar Petzold auf 25 Jahre, drei, RFT-Meister Hans Petzold, Autolack-Service Mario Grünert und Friseur Elfriede Ehrentraut, auf 30 Jahre, das Autohaus Möckel auf 40 Jahre Selbständigkeit und die Töpferei Forner als ältester Handwerksbetrieb unserer Stadt auf 130 Jahre Bestehen blicken. Da steckt hoher Unternehmergeist und engagierter Behauptungswillen dahinter, dem ich meinen Respekt ausspreche.
Danke sagen möchte ich aber allen Gewerbetreibenden, die viele dringend benötigte Arbeitsplätze bereithalten und mit ihren wirtschaftlichen Ergebnissen dazu beigetragen haben, dass wir mit kaum für möglich gehaltenen soliden Gewerbesteuereinnahmen unsere Vorhaben finanziell gestärkt untersetzen konnten.
Gestatten Sie, dass ich noch einmal, aber nur kurz einige dieser Ergebnisse anspreche. Unüberseh- und spürbar (durch die damit zeitweilig verbundenen Belastungen) die Straßen- und Brückenbaumaßnahmen Dr.-Goerdeler-Straße/Lindenstraße, 1. Teilabschnitt der Rützengrüner Straße, der sogenannten Teilortsumgehung der B 169 mit Altlastensanierung des ehemaligen Gaswerksgelände, Oberflächenerneuerung der Kohlenstraße, Stützmauerbau der Göltzsch.
Welche Begeisterung und Freude bei der Einweihung der neuen Außensportanlage des Pestalozzi-Gymnasiums und des Abschlusses des 2. Bauabschnittes der Innensanierung in der Kita „Zwergenland“. Die bis 2012 andauernde Generalsanierung unserer Schiller-Grundschule lässt schon sehr deutlich die damit eintretenden Verbesserungen der schulischen Bedingungen für Schüler und Lehrer erkennen, das Konjunkturpaket II ermöglichte uns die seit langen gewünschte (Teil) Sanierung des Museums, die Außenanlage am Bürgerhaus in Röthenbach wurde mit einen Grillplatz aufgewertet und das Kriegerdenkmal neu gestaltet sowie ein vor allem für die Sicherheit der Kinder gewünschtes Buswartehäuschen konnte errichtet werden, die Musikschule erhielt einen neuen Anbau, an der Kegelbahn der Göltzschtalhalle wurde eine komplette Dachsanierung vorgenommen und am Klinikum „Obergöltzsch“ wurde ein modernes Gesundheitszentrum (10 Mio. ) übergeben.
Dass wir nunmehr den herrenlosen und verwahrlosten Schandfleck der ehemaligen Filztuchfabrik beseitigt haben, steht uns trotz aller inneren Wehmut gut zu Gesicht. Wie uns dies auch mit der Beseitigung weiterer Immobilien- und Industriebrachen gelang.
Was in erster Linie zur Bereicherung unseres städtischen Lebens erneut vor allem durch unsere 52 Vereine auf die Beine gestellt wurde, verdient meine besondere Anerkennung und meinen herzlichsten Dank! Seit 20 Jahren gestaltet der Kultur- und Heimatverein ganz wesentlich das kulturelle Leben auf der Schloßinsel mit Blasmusiktreffen, kleine feine Konzertreihe im Schlößchen, 11. Jawa-Treffen, tolle Kindertagsveranstaltung, 10. Weinfest, 3. Weihnachtsmarkt, 2. Fischer- und Räucherfest, Oster- und Weihnachtsausstellung zogen Tausende Rodewischer und Gäste an. Viele Interessierte fanden sich zu den vielfältigen Angeboten anlässlich 60 Jahre Bestehen der Schulsternwarte auf der Rützengrüner Höhe, zu den Feierlichkeiten 80 Jahre Pestalozzi-Schule und 20 Jahre Musikschule ein, zur Kirmes, beim 10. Sommerfest der Vereine, dem Herbstball des Gewerbevereins, der Rentnerweihnachtsfeier oder der sehr beliebten Konzertreihe der Vogtland-Philharmonie, den Weihnachtskonzerten des Pestalozzi-Gymnasiums und der Musikschule, den Märchenveranstaltungen von „Hänsel und Gretel“ oder dem 2. Weihnachtsmarkt in Rützengrün und vielen von mir nicht genannten Angeboten fanden Viele von uns kulturelle Erholung. Sehr erfreut bin ich darüber, dass es viele neue Initiativen unseres Leiters des Ratskellersaales zur stärkeren Nutzung dieser Einrichtung gab.
Groß ist meine Freude auch über das erneut zahlreiche und vielfältige Sportangebot für jedes Alter. Im Besonderen möchte ich allen ehrenamtlich tätigen Übungsleitern und Betreuern danken, die sich für die Absicherung des Kinder- und Jugendsportes zur Verfügung stellen. Hervorragende Leistungen in der Spitze sind der Lohn für diese engagierte Arbeit und Aufopferung. Nicht zu zählen die vielen ausgezeichneten Platzierungen der Judokas, Mara Leucht und Michelle Taubert werden Deutsche Jugendmeister und Andrè Peterhänsel gar Europameister der Senioren im Gewichtheben, der 12-jährige Nick Klessing wird Deutscher Mehrkampfmeister im Turnen der AK 12, Michelle Mothes erringt Mannschaftssilber bei den Pony-Europameisterschaften im Reiten, der viel Erfolg versprechende Aufwärtstrend der Nachwuchss-kispringer wurde fortgesetzt, Andreas Schmalfuß wurde Sieger des Kirmeskegeln, die Mediziner begingen 60 Jahre Kegeln, in Rützengrün fand bereits zum 15. Mal das Fußballturnier statt, ja, und gar gewaltig die Ausbeute unserer Schüler bei den Vogtland-Sportspielen bzw. den Wettkämpfen „Jugend trainiert für Olympia“. Die Aufzählung könnte durchaus fortgesetzt werden.
Besonders herzlich danken möchte ich allen Kameradinnen und Kameraden unserer drei Wehren, wobei mit 70 der zu erbringenden 92 Gesamteinsätze die weitaus größten Anforderungen an die Stadtwehr gestellt waren. Ich hoffe, das uns allen bewusst ist, welch wertvolles Gut wir alle in dieser ständigen Einsatzbereitschaft für Andere da sein besitzen.
In Röthenbach wurde auf 120 Jahre Bestehen der Wehr angestoßen.
Es gab auch wieder viele ganz persönliche Ereignisse und Höhepunkte, die von der Öffentlichkeit aufmerksam registriert wurden. Eine „Eiserne Hochzeit“, sieben „Diamantene Hochzeiten“ und 27 „Goldene Hochzeiten“ standen zur großen Feier an. Hermann Schädlich wurde für 50 Jahre Zugehörigkeit zur Rodewischer Blasmusik geehrt. Für langjähriges verdienstvolles ehrenamtliches Wirken wurden Dr. Thomas Maschke und Lothar Jahn mit den Bürgerpreis des Jahres geehrt.
Das Schließen des Uhren- und Schmuckladens „Juwel“ von Waltraud Lenk nahmen wir mit aufmerksamer Anteilnahme zur Kenntnis. Mit Frau Hadlich hat die St.-Petri-Kirche seit März wieder eine 1. Pfarrerin. Mit „fitten“ 70 Jahren geht der verdienstvolle leitende Chefarzt des Klinikums „Obergöltzsch“, Herr Dr. Tilch, zum Jahresende in den Ruhestand.
Diesen haben neben vielen anderen die stellvertretende Schulleitern der Schiller-Grundschule Frau Tomm und der Wirtschaftsförderer der Stadtverwaltung Herr Will bereits angetreten. Wir gedachten dankbar anlässlich ihres 100. Geburtstages unserer verstorbenen Ehrenbürger Prof. Hans Nadler und Margarethe Böttcher. Besonders gern hätte ich in diesen Tagen unserem Karl Tennstädt zum 90. Geburtstag gratuliert. Alles in einem Jahr – und es ist nur ein Querschnitt dieses oft von Hast getragenen pulsierenden Lebens in unserer vogtländischen Kleinstadt aus meiner kommunalen Betrachtung.
Wenn wir nur die Probleme betrachten, die uns nicht gefallen bzw. deren gedachte Lösungen am Bürgerwillen völlig vorbeigehen. Es ist mir deshalb ein großes Bedürfnis, allen Menschen unserer Stadt, die bemerkt, aber oft auch kaum beachtet und anerkannt, sich im Interesse unserer städtischen Belange eingebracht haben, von ganzem Herzen zu danken! Allen Bürgerinnen und Bürgern von Rodewisch, Rützengrün und Röthenbach wünsche ich ein erholsames, nachdenkliches mit viel Freude angefülltes Weihnachtsfest!
Ich wünsche Ihnen für das Neue Jahr gute Gesundheit, neue Kraft und Mut bei der erfolgreichen Fortsetzung unseres gemeinsamen Weges!

Ihr Bürgermeister Erhard Meier

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Neue Räume im „Zwergenland“

Nach halbjähriger Bauzeit wurden am 2. Dezember in der Kita Zwergenland neu geschaffene Räume zur Nutzung an die Kinder übergeben.
Die Heizungsanlage wurde komplett getauscht, es erfolgte die brandschutztechnische Ertüchtigung, eine Fluchttreppe wurde eingebaut , die Wände trocken gelegt und Elektro-, Putzer-, Maler-, Fliesenleger-, Fußbodenleger- und Tischlerarbeiten durchgeführt. Rund 233000 Euro kostete die Baumaßnahme, gefördert zu 80 Prozent vom Land Sachsen und 10% durch den Vogtlandkreis. 16 Bauaufträge wurden ausschließlich an Firmen aus der Region vergeben. Zur Einweihung bedankten sich die Kinder der Clowns- und Entengruppe bei den Gästen – unter Ihnen Bürgermeister Erhard Meier und Vertreter der Stadtverwaltung und des Landratsamtes sowie Bauschaffende – mit einem selbstgedichteten Lied: „Besucht uns mal im Kindergarten, bei uns ist es wunderschön“.

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Richtfest für Schul-Anbau

Am 24. November wurde Richtfest für die Neubauten an der Schiller-Grundschule gefeiert. Alle Schüler der Schule und ihre Lehrer sowie zahlreiche Gäste nahmen an dem Ereignis teil.
Die Anbauten bieten Platz für 3 neue Klassenzimmer, einen behindertengerechten Aufzug und einen Mehrzweckraum. 3,5 Millionen Euro fließen bis 2012 in die Baumaßnahme. „Jeder Euro ist für unsere Kinder, eine Investition in die Zukunft“ sage Bürgermeister Erhard Meier in seiner Rede. Schulleiter Gunter Konrad lobte die gute Zusammenarbeit zwischen den Bauleuten und der Schule. Zimmermann Lars Sünderhauf aus Weischlitz verlas den Richtspruch und wünschte dem Bau weiterhin gutes Gelingen, danach schlug der Bürgermeister den 28 cm langen Nagel ins Gebälk. Für die kulturelle Umrahmung sorgten die Klasse 4a mit lustigen Liedern und Gedichten.

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Bürgerpreis der Stadt Rodewisch an Kulturschaffende verliehen

Zu Beginn der Stadtratssitzung am 9. Dezember wurde zum zweiten Mal der Bürgerpreis der Stadt Rodewisch verliehen. Die Sparkasse Vogtland fördert in der Aktion „Ein Herz für´s Vogtland“ ehrenamtliche Aktivitäten von Bürgern, Vereinen und Institutionen. Für den Bürgerpreis stehen der Stadt Rodewisch jährlich 500 Euro zur Verfügung. In diesem Jahr wurde die ehrenamtliche Arbeit im Bereich Kultur geehrt.
Aus mehreren Vorschlägen wurden vom Stadtrat Herr Dr. Thomas Maschke und Herr Lothar Jahn für den Bürgerpreis ausgewählt. Die Preisverleihung nahmen Bürgermeister Erhard Meier und René Ebersbach, Leiter der Rodewischer Sparkassen-Filiale vor. Dr. Thomas Maschke, Inhaber der Rodewischer Stadtapotheke, ist seit 1998 Vorsitzender des „Fördervereins zur Erhaltung der St.-Petri-Kirche Rodewisch e.V.“. Ziel des Vereins ist es, durch besondere Konzertveranstaltungen, Vorträge und andere Aktivitäten (z.B. die Nagellotterie zur Rodewischer Kirmes) finanzielle Mittel zu erwirtschaften, die ausschließlich zur Erhaltung der St.-Petri-Kirche verwendet werden. Nahezu 60000 Euro konnte der Förderverein durch den Erlös bei Veranstaltungen, Spenden und Mitgliedsbeiträge bisher zur Verfügung stellen. Verwendet wurden die Gelder unter anderem zur Sanierung des Glockenturms und der Orgel, zur Restaurierung des Altars, der Bleiverglasung und des Kruzifixes sowie der Reparatur der Kirchturmuhr und der Glocken u.a.
Lothar Jahn, im Rodewischer Rathaus tätig, ist seit 1992 Vorsitzender des „Kultur- und Heimatvereins Rodewisch e.V.“. Der Verein hat sich der Bewahrung und Pflege des vogtländischen Brauchtums verschrieben. 94 Mitglieder sind in den Arbeitsgruppen Schnitzen, Klöppeln, Ortschronisten, Konzertfreunde, Frauenchor und Handarbeiten tätig. Unter Jahns Führung wurde die vor ca. 45 Jahren begonnene Konzertreihe im Schlößchen wiederbelebt. 105 Konzerte mit nationalen und internationalen Künstlern konnten den Kammerkonzert-Freunden seither angeboten werden. Gemeinsam mit den Original Rodewischer Musikanten organisiert, fanden auch die von Blasmusiklegende Arthur Keck in den 60-er Jahren ins Leben gerufenen Bläsertreffen auf der Insel ihre Fortsetzung mit bisher 42 Veranstaltungen, die weit mehr als 10 000 Zuhörer besuchten.

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Tim Seifert aus Rodewisch (Bildmitte, mit Pokal) ist der „stärkste Junge“ der Grundschulen des Vogtlandkreises. Mit 18 Klimmzügen, 38 Liegestützen, 5,61 Meter beim Schlussdreisprung und 13,1 Sekunden beim Sternenlauf gewann er knapp den seit 1993 ausgetragenen Wettbewerb. 40 Jungen aus 8 vogtländischen Grundschulen wetteiferten am 7. Dezember in der Göltzschtalhalle um den Titel. Die gastgebende Rodewischer Schiller-Schule gewann die Mannschaftswertung mit 368 Punkten, gefolgt von der Diesterweg-Schule Auerbach (362) und der GS Auerbach/Hinterhain (348).

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Weihnachtsmarkt

Der Rodewischer Weihnachtsmarkt wurde bereits zum 3. Mal auf der Schloßinsel durchgeführt. Der Winterstart sorgte diesmal für ein besonderes weihnachtliches Ambiente.
Teilgenommen haben 16 Rodewischer Gewerbetreibende, wobei erstmals die Fa. Elektro- Schmidt sowie Frau Kerstin Roland am Markt teilnahmen. Vier Rodewischer Vereine und acht nicht ortsansässige Gewerbetreibende rundeten das Angebot ab.
Alle Teilnehmer bekundeten bereits jetzt, dass sie im nächsten Jahr wieder dabei sein möchten. Die musikalische Umrahmung erfolgte durch den Chor der Schiller-Grundschule (Foto oben), den Bergsängern Geyer, dem Posaunenchor, den Schülern der Musikschule Rodewisch sowie den Original Rodewischer Musi-kanten. Traditionell kam natürlich an beiden Tagen gegen 15.30 Uhr für die kleinen Gäste der Weihnachtsmann (Foto unten) und das Karussell konnte wie immer kostenlos genutzt werden. Für die Befüllung des Weihnachtsmannsackes sorgten Spenden der Firmen: Udo Kraus, Töpferei Forner, Diamant Veranstaltungs-agentur Glauchau sowie Frau Bräunig aus Rodewisch. Herzlichen Dank dafür. Viele Helfer waren im Vorfeld mit der Vorbereitung des Weihnachtsmarktes betraut. Ihnen allen gilt dafür ein großes Dankeschön. Stellvertretend für alle sollen hier die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes genannt sein, die entscheidend bei der Vorbereitung wirkten. Von der Fa. Ertex Jacquard wurde der firmeneigene Parkplatz zur Verfügung gestellt. Auch hierfür herzlichen Dank.

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Besuch im Rathaus

Nachdem die Schüler und Schülerinnen der Klasse 9a des Johann - Heinrich- Pestalozzi - Gymnasiums Rodewisch bis vor ein paar Wochen an einem Zeitungsprojekt der Freien Presse teilgenommen hatten, besuchten sie am Donnerstag, dem 18.11.2010, im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts mit ihrer Klassenleiterin Fr. Rockstroh das Rathaus der Stadt Rodewisch. Ihr Termin mit dem Bürgermeister Herrn Meier und der Stadtkämmerin Frau Dressel dauerte etwa 90 Minuten. In dieser Zeit erfuhren sie eine Menge über die Aufgaben des Bürgermeisters und die Haushaltsführung einer Gemeinde.
So konnten die Schüler ihr eigenes Wissen aus dem Unterricht überprüfen und dem Bürgermeister ein wenig über die Schulter schauen. Spätestens bei einem kurzen Blick auf eine Zusammenfassung der Haushaltspläne wurde dann aber klar, dass die Praxis sich weit aus komplizierter darstellt, als die Schüler es erwartet hätten. Grund genug Fragen zu stellen und nebenbei ein paar Anregungen zur Website der Stadt Rodewisch zu geben, welche schon im Unterricht begutachtet wurde. So verging die anderthalbe Stunde wie im Flug, bis die 9a das Rathaus mit ganz neuen Eindrücken verließ.Wir bedanken uns nochmals für den Termin!

Josephine Rudert, Kl. 9a

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Liebe Freunde des Rodewischer Weihnachtsmannes

Ich möchte mich bei allen für die sehr emotionalen und spendenfreudigen Reaktionen bedanken. Besonders hat mich die Spendenaktion zum Weihnachtsmarkt auf unserer Schloßinsel bewegt. Natürlich ist der Diebstahl eines Fahrrades für keinen ein schönes Erlebnis. Den einen trifft es hart, den anderen weniger.
Meinem ehemaligen „Tauris-Kollegen“ im Museum Detlef Ladewig tat der Diebstahl sehr leid und er schickte eine E-Mail über diesen Vorgang an die „Freie Presse“. Frau Mann nahm sich der Sache an und schrieb einen bewegenden Artikel darüber. Zum Weih-nachtsmarkt rief auch noch der Bürgermeister unserer Stadt, Herr Meier zu einer Spendenaktion auf, um dem „traurigen Weihnachts-mann“ eine Freude zu bereiten.
Diese Sammelaktion führten unter anderem die Schülerinnen der Klasse 2c Hilde Martens und Lotta Krüger der Schiller-Grundschule durch. Diese für mich sehr bewegende Aktion hat zu einer enormen Resonanz geführt. Dafür möchte ich ausdrücklich allen danken, die gerade in der heutigen Situation zu einer Spende bereit waren. Sehr überrascht war ich von der Summe. Mit meinen Kollegen im Museum konnten wir 228,37 aus der Spendenurne entnehmen.
Als erste Reaktion auf den Zeitungsartikel kamen viele Angebote mir ein Fahrrad zu schenken. Auch dafür ein herzliches Dankeschön.
Ich bin einfach überwältigt von diesen Reaktionen!
Bürgermeister Erhard Meier füllte den Spendenbetrag auf 300,00 Euro auf.
Am 6. Dezember wurde ich von ihm und den Geschäftsführer von Motorland Auerbach, Herrn Frank Schneider überrascht. Man überbrachte mir ein neues Fahrrad im Wert von 500,00 Euro. Herzlichen Dank allen Spendern. Da mir absolut bewusst ist, dass es in unserer Stadt bestimmt sehr viel Menschen gibt, denen es viel schlimmer geht, als mir, habe ich folgenden Vorschlag an alle Spender, die ein Fahrrad zur Verfügung stellen wollen. Es wäre doch sehr schön, wenn sie ihre Angebote aufrecht erhalten und sie Menschen in unserer Stadt helfen, die sich kein Fahrrad ersparen können.
Bestimmt können sie jenen helfen, die es mindestens genau so benötigen, wenn nicht noch mehr verdient hätten. Noch einmal vielen Dank und ein frohes und gesundes Weihnachtsfest wünscht allen Ihr Weihnachtsmann Horst Schubert.

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Advent im Zwergenland

Am 26.11.2010 von 14.30 - 17.00 Uhr verwandelte sich unsere Ein-richtung in einen vorweihnachtlichen Trödelmarkt. Frau Lenk und Frau Oertel, zwei unserer Mütter, hatten schon am Vortag die Trödelwaren liebevoll sortiert und für den Verkauf vorbereitet. Glühwein, Kinderpunsch und Weihnachtsgebäck sorgten für eine gemütliche Atmosphäre beim Einkaufsbummel. Zahlreiche Trödelfans durchstöberten das reichhaltige Sortiment nach weihnachtlichen Schnäppchen. Wir bedanken uns noch einmal recht herzlich bei allen Spendern, Käufern und Organisatoren für einen gelungenen und erfolgreichen Nachmittag. Der Erlös des Wichtelmarktes kommt unseren Kindern zu Gute. Aufgrund der großen Resonanz ist schon der nächste Wichtelmarkt in Planung.
Sportlich ging es für uns am 29.11.2010 zu. Unsere 4-6-jährigen hatten in der Göltzschtalhalle die Gelegenheit die Prüfung für das deutsche Sportabzeichen zu absolvieren. Es wurde geklettert, balanciert, gesprungen und gerannt. Viele Disziplinen galt es zu meistern. Alle Zwerge gaben ihr Bestes und so wurde jedes Kind stolzer Besitzer einer Urkunde.
Am 02.12. 2010 fand in unserer Einrichtung die offizielle Übergabe der sanierten Kindergartenräume durch unseren Bürgermeister Herrn Meier statt. Anwesend waren Vertreter der Stadtverwaltung, Frau Hauer vom Jugendamt, alle Planer und Handwerksbetriebe. In seiner Ansprache bedankte sich Herr Meier bei allen, die zum Gelingen der Sanierungsmaßnahme beigetragen haben. Voraussetzung dafür war die Bewilligung der Fördermittel und die hervorragende Planung durch Herrn Lenk, der sich auch immer persönlich um die Einhaltung seiner Vorgaben gekümmert hat. So konnten unsere Kinder schon Ende November die neuen Räume beziehen. Die Kinder und Mitarbeiter des Zwergenlandes freuen sich über ihr wunderschönes Haus und bedankten sich bei Allen, die das ermöglicht haben mit einem selbstgedichteten Lied. Zur Eröffnung des Rützengrüner Weihnachtsmarktes durften unsere Hortkinder auch dieses Jahr nicht fehlen. Trotz der eisigen Temperaturen gestalteten sie ein kleines Programm mit Liedern, Gedichten und Instrumentalstücken für alle Besucher. Der Rützengrüner Weihnachtsmann kam mit dem Schlitten und verteilte seine Gaben an alle Kinder. Wir wünschen unseren Kindern, Eltern und allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2011.

Das Team der Kita Zwergenland

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Die ersten Schneeflocken im „Schwalbennest“

Oh, was sind denn das für wunderbare Klänge, die da aus den beiden Häusern „Schwalbennest“ und „Nestwärme“ ertönen? Die Kinder sind schon fleißig dabei, Lieder, Gedichte und Rollenspiele für die Gruppenweihnachtsfeiern zu üben. Bei den schönen Winter- und Weihnachtsliedern ist es kein Wunder, dass wir jetzt so viel Schnee haben! Wir haben auch schon lang genug darauf gewartet. Jetzt können wir endlich wieder rodeln gehen… das ist teilweise ganz schön anstrengend. Aber wir sind ja topfit! Das konnten unsere 4 - 6-Jährigen beim „Sportabzeichen“ in der Göltzschtalhalle am 29.11. unter Beweis stellen (Foto).
10 verschiedene Stationen, u.a. Balancieren, Medizinballweitwurf, Sprint oder Hindernisparcours, mussten sie dort bewältigen und erhielten anschließend eine Auszeichnung. Mit dabei waren auch die Kids vom Zwergenland, Bummi und der Flohkiste.
Die am selben Tag geplante Ausfahrt der Hortkinder ins Phänomenia in Glauchau, musste leider aufgrund des Schneetreibens verschoben werden. Aber der schulfreie Tag wurde trotzdem gut genutzt. Ein Teil schaute beim „Sportabzeichen“ zu und konnte uns anfeuern und die anderen besuchten die Weihnachtsausstellung im Museum auf der Schloßinsel.
Ein weiterer Wochenhöhepunkt war die Aufführung der Märchen „Rapunzel“ und „Hänsel und Gretel“ durch Schülerinnen der Klassenstufe 9 des „Pestalozzi Gymnasiums“, die uns mit selbstgemachten Handpuppen und bezaubernden Kulissen begeisterten. Bis Weihnachten werden wir es uns jetzt, in unserer festlich geschmückten Einrichtung, gemütlich machen. An dieser Stelle wollen wir uns bei Familie Geipel/ Pelzer für das Reisig und den Baum bedanken.
An diesem schönen Haus konnte auch der Nikolaus nicht vorbei gehen. Jedes Kind konnte eine kleine Überraschung in seinem Schuh finden. Wir wünschen allen Kindern, Eltern und Familienangehörigen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.

Die Kinder und Erzieher der Kita „Schwalbennest“

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30. November- Märchenstunde im Schwalbennest. Schülerinnen der Klassen 9 c und d aus dem Pestalozzi-Gymnasium spielten für die Kleinen die Märchen „Hänsel und Gretel“ sowie „Rapunzel“. Puppen, Kulissen, Bühnenbild und Theater hatten die Hobbyschauspieler alles selbst angefertigt. Die Kinder waren begeistert.

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Adventszeit

Festlich begrüßten die Kinder des evangelischen Kindergartens in diesem Jahr die Adventszeit. Am 1. Adventssonntag zeigten wir allen Besuchern in der Kirche, warum in diesem Jahr in unserem Tannenbaum Schmetterlinge hängen. Am darauf folgenden Montag feierten wir dann im Kindergarten weiter. Unser Gast dabei war Mario Scherzer (Foto), mit dem wir wunderbare Lieder singen konnten, der mit uns lachte und – natürlich – scherzte. So begann unsere Adventszeit, die für uns jedes Jahr etwas sehr besonderes ist mit ihren Heimlichkeiten, Lichtern, Geschichten und Liedern. Wir freuen uns auf Weihnachten!

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„Es war einmal...“

so fangen im Dezember viele Märchen in der Flohkiste an. Im Weihnachtsmonat Dezember dreht sich dieses Jahr alles um Märchen.
Am 30.11.2010 besuchten uns Schüler der 9. Klassen (Künstlerisches Profil) des Pestalozzi-Gymnasiums Rodewisch. Alle waren ganz aufgeregt. Sie hatten das Drehbuch selbst geschrieben, Kulissen und Puppen angefertigt und das Ganze mit Licht und Musik in Szenen gesetzt.
Wie würden die Kinder reagieren, wird es Ihnen gefallen? Mit Bravour meisterten alle Schüler und Schülerinnen ihren Auftritt. Die Kinder waren begeistert und spendeten viel Applaus.
Herzlichen Dank an alle Schüler/innen, Lehrerinnen und dem Bauhof für den Transport der Kulissen. Am 01.12.2010 waren alle Eltern und auch Verwandte zum Weihnachtsprogramm eingeladen. Alle Gruppen hatten Tänze, Lieder und Gedichte eingeübt.
Die Kindergartenkinder von Kerstin spielten das russische Märchen „Die große Rübe“ vor. Auch der Hort beteiligte sich mit einem Theaterstück über das Schenken.
Am 03.12.2010 fand im Hort die Weihnachtsfeier statt. Bei Stollen, Pfefferkuchen und Schokoladenäpfeln saßen alle gemütlich beisammen.
Am 06.12.2010 fuhren die Vorschulkinder nach Zwickau ins Gewandhaus und sahen das Theaterstück „Der Teufel mit den 3 goldnen Haaren“. Danach schlenderten sie über den Weihnachtsmarkt, ließen sich die verschiedenen Weihnachtsdüfte um die Nase wehen, knabberten Nüsse und fuhren mit der Vogtlandbahn zurück.
Was war das denn? Als zu Mittag alle schliefen muss doch der Nikolaus im Haus gewesen sein - und keiner hat ihn bemerkt! Am 07.12.2010 spielten die Erzieherinnen das Märchen „Frau Holle“ vor (Foto). Danach besuchte uns der Weihnachtsmann im Kindergarten. Ob Lieder oder Gedichte - über alles freute sich der Weihnachtsmann. Natürlich hatte er in seinem großen Sack auch Geschenke für die Kinder dabei.
Die Kindergartenkinder fuhren am 08.12.2010 nach Zwickau ins Puppentheater, zu „Jeda, der Schneemann“. Aber auch im Kinderhaus haben wir ein Weihnachtszimmer für unsere Kinder gestaltet. Dort können sie „wie in alten Zeiten“ Puppenstube, Kaufmannsladen, Eisenbahn und Puppentheater spielen.
Den Abschluss unserer Märchenzeit bildet wieder die gemeinsame Märchenaufführung des Pestalozzi-Gymnasiums und der Vorschulkinder aus dem Schwalbennest und unserer Flohkiste im Ratskeller.
Wir möchten uns heute bei allen bedanken, die uns auch dieses Jahr wieder bei der Bildung und Erziehung „unserer Kinder“ unterstützten. Vielen Dank!
 
Lieber guter Weihnachtsmann!
Weiß nicht, ob einer wie du das kann, aber falls du dazu imstande, mach bitte Frieden im Lande! Mach, dass sich alle besser vertragen, einander keine Gemeinheiten sagen nie streiten, nie zu neugierig sind, nie lügen nie neidisch sind und nie betrügen keinen vergessen, keinen verlachen und keinen zur Schnecke machen. Das es weder Sieger noch Verlierer gibt und jeder jeden ein bisschen mehr liebt.

P.S. Weiß schon, ist viel Arbeit, macht vielleicht wenig Spaß, aber kriegst du‘s hin, so schenk ich dir was: Ein Kilo Watte, flauschig und zart, für einen nagelneuen Rauschebart.

Und nun wünschen wir allen eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und viel Glück und Gesundheit für‘s kommende Jahr 2011.
Der Vorstand, die Erzieherinnen, Mitarbeiterinnen und alle Kinder vom Kinderhaus „Flohkiste“ e.V.

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„Freiburg im Winter“ - 46. Internationale Übungsfirmen-Messe

In der Zeit vom 30.11. bis 02.12.2010 hieß das Motto „Auf nach Freiburg!“ zur 46. Internationalen Übungsfirmen-Messe.
Vertreter des Beruflichen Schulzentrums für Wirtschaft Rodewisch nahmen mit den 3 Übungsfirmen, Gesund und Saftig OHG, Haupt und Schneider OHG sowie Office Design Concepcion OHG, teil. In diesem Jahr gestaltete sich die Anreise auf Grund des plötzlichen Wintereinbruchs als sehr kompliziert.
Veranstaltungsort war die Messehalle in Freiburg im Breisgau in der sich 125 Übungsfirmen des „Zentralen Übungsfirmen-Ringes - ZÜF“ trafen, darunter 100 Betriebe aus Deutschland, 21 aus Belgien sowie Firmen aus Argentinien, Schweden, der Schweiz und Frankreich. Diese jährlich stattfindende Schau ist für uns bereits zu einer guten Tradition geworden. Für unsere Schülerinnen und Schüler stehen geschäftliche Kontakte mit den beteiligten Firmen und wertvolle kaufmännische Erfahrungen im Vordergrund. Insgesamt konnte man die positive Geschäftsentwicklung aus den vergangenen Messejahren trotz schwieriger Bedingungen auch in diesem Jahr vorantreiben, weil alle 3 Übungsfirmen wachsende Umsätze verzeichneten. Die vorher ausgewählten 18 Messeteilnehmer agierten sehr engagiert und zielstrebig und wendeten das im Unterricht und bei der Messevorbereitung angeeignete Wissen an. An den Messetagen herrschte reges Treiben und auch die Besucher aus der Stadt Freiburg trugen zum Veranstaltungserfolg mit Neugier und Wissens-durst bei.
Bis zum Messeschluss am Donnerstagnachmittag wurde gefeilscht und gehandelt. Danach ging es wieder heim in Richtung Rodewisch. Ohne finanzielle und moralische Unterstützung wäre eine Teilnahme unserer Teams natürlich nicht möglich gewesen. Unser Dank gilt daher dem Vogtlandkreis, unseren Patenbetrieben und insbesondere der Firma „thermofin GmbH“ Reichenbach, die auch in diesem Jahr den Transport der Messeausrüstungen perfekt organisierte!

(Text/Foto: R Wernicke)

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VFC Plauen und SpG Elsterberg/Coschütz erfolgreich

Noch im alten Jahr veranstaltete der 1. FC Rodewisch zwei Nachwuchshallenturniere. Der jüngste Nachwuchs machte in dieser Hallensaison den Anfang. Am 12. Dezember, ab 9.00 Uhr, kämpften dabei die Bambinis vom VFC Plauen, VfB Auerbach, Reichenbacher FC, VfB Lengenfeld, FSV 1990 Klingenthal, sowie die des Gastgebers um den Turniersieg. Souverän mit fünf Siegen gewannen die Gäste aus der Spitzenstadt das Turnier. Gleichzeitig stellte der VFC Plauen in Luis Werrmann den besten Spieler. Auf den 2. Platz kam der VfB Lengenfeld, vor dem FSV Klingenthal.
Den undankbaren 4. Platz belegte der Gastgeber selbst. Lucas Tilgner – ausgezeichnet als bester Torwart – kam mit seinem Team, dem VfB Auerbach, auf den 5. Platz vor dem Reichenbacher FC, die Platz 6 belegten.
Im Anschluss fand dann das Turnier der F-Jugend statt. Nach spannenden Spielen setzte sich am Ende die SpG Elster-berg/Coschütz durch und gewann souverän mit 4 Siegen das Turnier. Platz 2 ging an den VfB Auerbach, der in seinem letzten Spiel den Champion als einzige Mannschaft besiegen konnte und so mit dem besseren Torverhältnis vor den Gästen der SpG Kürbitz/Straßberg einkam.
Den 4. Platz belegte der Reichenbacher FC und konnte wenigstens die Auszeichnung des besten Spielers aus den eigenen Reihen bejubeln – den größten Eindruck hinterließ bei den Übungsleitern Florian Jäger. Der Gastgeber belegte Platz 5 und stellte nahezu einstimmig mit Jakob Abokat den besten Torhüter. Auf Platz 6 kam die SpVgg.
Heinsdorfergrund. Ein großer Dank gilt dem VSTR Rodewisch unter dessen Schirmherrschaft die Turniere stattfanden, sowie den drei Schiedsrichtern Patrick Küfner, Kilian Kunze und Stefan Gäbler und Hallensprecher Andre Petzold.

M. Graupner

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Ein mörderischer Abend - Krimilesung in der Bibliothek Rodewisch

Mord und Totschlag im sonst so ruhigen Vogtland erlebten wir Schüler der beiden Deutschleistungskurse der Jahrgangsstufe 13 am 28. Oktober. Es geschah um 18 Uhr in der Bibliothek in Rodewisch, in der wir uns zusammen mit unseren beiden Deutschlehrerinnen Frau Hüllebrand und Frau Kasten zu einem besonderen Anlass einfanden. Dort stand er plötzlich vor uns, ein sympathisch aussehender, kleiner Mann mit Brille, der selbst keine Anzeichen von Nervosität erkennen ließ, ein ehemaliger Journalist und Volkswirt - Bert Walther. Der regional bekannte Krimiautor aus dem Vogtland kam extra aus Plauen in die Rodewischer Bibliothek, um uns sein neues Buch „Vogelkäfig“ vorzustellen, seinen inzwischen vierten Krimi.
Wie alle seine vorherigen Kriminalromane handelt auch dieser zum größten Teil im Vogtland, somit werden alle Leser, die in Plauen wohnen einige Schauplätze der Handlung sehr bekannt, wenn auch etwas verfälscht vorkommen. Denn der 49-jährige benutzt für seine Handlung reale Orte, ändert dabei allerdings stets ein paar Details ab, da er die Proteste der Leser liebt, wenn sie meinen, einen Fehler gefunden zu haben. So geht es in dem Buch „Vogelkäfig“ um einen Kunstmaler aus Plauen und dessen Freundin, einer bekannten Architektin, die in eine mysteriöse Geschichte um ein Bild des verstorbenen Vogtlandmalers Herman Vogels verwickelt werden. In einem Wald treffen sie sich zufällig mit einem alten Ehepaar, die von einem alten Bild des Vogtlandmalers schwärmen, das allerdings eine Fälschung zu sein scheint. Die Lage spitzt sich zu, als ein blinder Mann, der Besitzer des Bildes und dessen Frau, auf einmal verschwinden. Als die Architektin auch noch verschwindet, macht sich der verträumte Kunstmaler auf den Weg nach Stuttgart, von wo aus die letzte Nachricht seiner Freundin kam. Dort allerdings erwartet ihn eine böse Überraschung...
Als Vorbild für seine Bücher dient Herrn Walther vor allem Henning Mankell, von ihm übernahm er auch die Angewohnheit, immer wieder auf seine vorangegangen Bücher einzugehen, obwohl alle eine abgeschlossene Handlung haben und klärt am Ende stets alle Fragen auf.
Auch menschlich ist der sympathische Satiriker aus der Vogtlandhauptstadt Plauen sehr angenehm. Nicht nur, dass er ein hervorragender Vorleser ist und sehr gut und realistisch schreibt - er setzt sich auch dafür ein, dass die deutsche Jugend wieder dem Lesen und Schreiben näher gebracht wird, denn „die deutsche Jugend geht uns immer mehr verloren“, wie er selbst sagt. Dazu wirbt er vor allen für Lesungen junger Autoren, die sich dort untereinander Tipps und Ansporn geben können. Auch Krimidinner und noch viele andere Veranstaltungen werden von ihm geboten. Wann und wo man diese finden kann, steht auf seiner Website: „www.bertwalther.de“.
Wer ihn noch nicht getroffen hat, sollte dies auf jeden Fall einmal nachholen, denn er ist nicht nur ein sehr guter Autor und ein angenehmer Zeitgenosse, sondern auch ein Spaßvogel und „spielt gern selbst den Idioten“, wie er selbst zugab. Somit endete unser Abend ganz unterhaltsam und mit einigen Gesprächen mit dem Autor persönlich. Die Veranstaltung hat sich auf jeden Fall für uns sehr gelohnt und wieder die Freude auf einem guten Krimi geweckt Deshalb noch ein letzter Satz an den Autor selbst: Gerne wieder, Herr Walther.

Florian Flechsig BSZW Rodewisch

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Rückblick auf den meteorologischen Herbst
(1. September – 30. November 2010) an der Klimastation

Der September war mit einem Monatsmittel der Temperatur von 11,0 Grad Celsius 1,5 Grad zu kalt. Bei den Tagesmitteln waren 23 Tage zu kalt und nur 7 Tage zu warm. Das errechnete höchste Tagesmittel betrug am 23. des Monats 16,0 Grad, dies war 4,4 Grad zu warm. Dagegen betrug es am 18. September nur 7,3 Grad, 4,7 Grad zu kalt. Die höchste Temperatur gab es mit 23,3 Grad, gemessen am 23. des Monats. Als Tiefsttemperatur stehen am 6. September 2,5 Grad zu Buche. Sonnenstunden wurden nur 113 Stunden registriert, 82 % der mittleren Summe im Monat September. Höchste Tagessumme 10,1 Stunden am 23. des Monats. Sechs Tage blieben ohne einen Sonnenstrahl.
Mit einer Niederschlagssumme von 111,8 Liter pro Quadratmeter, gleich 175 % war der Monat erheblich zu nass. Der Monat Oktober war mit einer mittleren Temperatur von 7,0 Grad 1,3 Grad zu kalt. Das höchste Tagesmittel betrug 12,7 Grad, am 6. Oktober 1,7 Grad zu warm.
1,4 Grad waren es dagegen am 18. des Monats 5,7 Grad zu niedrig. Die Höchsttemperatur 18,6 Grad am 6. Oktober. Zu Buche steht eine Tiefsttemperatur von minus 3,2 Grad am 18. Oktober. Erster Frost im Herbst minus 0,4 und am Erdboden minus 1,8 Grad, gemessen am 10. Oktober. Die Sonne meinte es gut, sie schien insgesamt 143 Stunden, das entspricht 127 %, höchste Tagessumme 9,8 Stunden am 4. Oktober. Völlig ohne Sonne blicken 6 Tage. Der Oktober war sehr trocken, es fielen nur 20,3 Liter pro Quadratmeter, 37 % der mittleren Monatssumme. Höchste Tagessumme 7,2 Liter am 16. auf den Quadratmeter, kein Niederschlag an 19 Tagen.
Der November war trotz Wintereinbruch zu warm. Das Monatsmittel 3,8 Grad, es war 0,6 Grad zu hoch. 16 Tage waren bei den Tagesmitteln zu warm, 14 Tage zu kalt.
Mittel am 4. November 14,0 Grad, zu warm 9,0 Grad. Dagegen am 27. des Monats minus 7,9 Grad, zu kalt 9,4 Grad. An Niederschlag fielen 124,0 Liter pro Quadratmeter, 207 %. Höchste Tagessumme am 7. November 15,9 Liter pro Quadratmeter.
Nur fünf Tage blieben niederschlagsfrei. An acht Tagen gab es eine Schneedecke von einem cm Höhe und mehr. Die erste Schneedecke in diesen Herbst 7 cm Höhe am 23. November. Am 30. waren es 25 cm Höhe. Bisheriger Rekord waren im November 23 cm Höhe gemessen am 27. November 1989. Besonders im November: Am 4./5./6. und am 14./15. waren die Nächte sehr mild, es wurden 10,0 Grad als Tiefsttemperatur nicht unterschritten. Noch der Herbst in einer Übersicht:
Niederschlag Liter pro Quadratmeter und Tage
0,1 Liter und mehr 46 (+ 1,7 Tage).
0,1 Liter und mehr mit Schnee 11 (+ 2,7 Tage).
1,0 Liter und mehr 30 (+ 0,4 Tage).
10,0 Liter und mehr 8 (+ 3,0 Tage). November davon 5 Tage.
Völlig niederschlagsfrei 35 Tage. Unmessbar gering 10 Tage.
Nebel trat an 23 Tagen aus, (- 4,7 Tage). Gewittertage keine, (- 2,2).
Frosttage unter 00C 9 (+ 4,8), Bodenfrosttage 21 (+ 2,3).
Eistage ganztägig unter 00C 3 (+ 0,3), kalte Tage – 10,00C und tiefer 1 (+ 0,4), Schneedeckentage 1 cm Höhe und mehr 8 (- 1,4).
Ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr, wünschen allen Lesern des Rodewischer Stadtanzeigers, Wetterfrosch und Gattin
Harald und Marlene Hutschreuther

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Sagen um unsere Heimatstadt Rodewisch
Die bedrängten „Grüner Kirchgänger“

Unser besonders schneereicher Winter ließ mich diese alte Sage auskramen und niederschreiben. Im ursprünglichen Sinne sind Sagen etwas Erzähltes. Sie beziehen sich auf weit zurückliegende Begebenheiten. Da sie über Generationen aus dem Gedächtnis heraus immer wieder neu erzählt wurden, spielte immer auch die Phantasie des Erzählers eine große Rolle. Sagen sind mit den Märchen verwandt. Den Märchen fehlen jedoch die näheren Ortsangaben.
Vor Zeiten waren die Bewohner von der „Grün“ (Lengenfeld) alle nach Rodewisch eingepfarrt. Damit waren sie dem Kirchensprengel der St.-Petri-Kirche zu Rodewisch gehörig, dem sie auch steuerpflichtig waren (Kirchensteuer). Es war Sitte die Plätze in der Kirche gegen einen Jahresbeitrag zu vermieten. Die so genannten „Grüner Stühle“ sind wirklich aktenkundig gemacht worden. Im Sommer war es sicher kein Problem zu den Gottesdiensten nach Rodewisch zu kommen. Entlang der Göltzsch führte ein schmaler Weg über Niederauerbach bis zur St.-Petri-Kirche in Rodewisch.
Ganz anders sah das im Winter aus. Links und rechts war die Göltzsch in ein dichtes Waldgebiet eingebettet. Wenn der Bach zugefroren war, und die Eisfläche unter tiefem Schnee lag, war die bisherige Orientierung verloren. Trotzdem war der sonntägliche Kirchenbesuch ein „Muß“. Erst recht, wenn ein neuer Erdenbürger geboren worden war. Es war die Pflicht eines jeden Christenmenschen am Sonntag nach der Geburt das neu geborene Kind zur Taufe zu tragen. Schon wegen der großen Säuglingssterblichkeit war die frühe Taufe, die als unumstößliches Sakrament galt, sehr wichtig. Die „Kindsmutter“ erhielt dabei ebenfalls den erwünschten Segen zugesprochen.
In einem schneereichen Winter begab sich eine Gruppe von „Grünern“ auf den Weg um ihren neuen Erdenbürger in der Rodewischer Kirche taufen zulassen. Sie stapften durch den Tiefschnee. Dichtes Schneetreiben erschwerte ihnen die Orientierung noch zusätzlich. Immer dichter fielen die Flocken. Die Männer stakten mit langen Stäben im Schnee herum um sicheren Tritt zu finden. Sie stapften eine Bahn um das Gehen für die Frauen zu erleichtern. Die Kindsmutter trug ihr Kindchen in dicke Tücher gewickelt dicht an ihr Herz gedrückt. Nur mühsam und ganz langsam ging es voran.
Von weitem hörten sie das Heulen von Wölfen. Zu ihrem Schrecken kam es ihnen immer näher. Dann tauchte dicht bei ihnen der erste Wolf auf. Die Männer nahmen ihre Stöcke fester in die Hand. Doch, was hätte man denn damit gegen eine Meute von angriffslustigen Wölfen ausrichten können? Das Wolfsrudel hatte den nahen Hang erreicht Man konnte mehrere von ihnen zwischen den Baumstämmen erkennen. Heulend und zähnefletschend zogen sie ihre Kreise immer enger. Alle waren sich dessen gewiss, dass ihr letztes Stündlein geschlagen hätte.
In ihrer Not schrie die junge Mutter gen Himmel: „Herrgott! Kaum ho iech mei Kinnel gebuern, do sölls lang wieder sterbn? Hergott, un noch of esue fürchterliche Oart? – Herrgott, derbarm diech! – Schick uns doch e Hilf!“ Mit einem Mal brach aus den nahen Büschen ein kapitaler Hirsch heraus. Die Aufmerksamkeit der Wölfe richtete sich auf den Hirsch. Der Leitwolf witterte. Dann raste er laut heulend auf den Hirsch zu. Die anderen Wölfe folgten ihm. Bald war das Heulen der Wölfe nur noch aus der Ferne zu hören. Eine ganze Weile hockten die Menschen noch ganz verschreckt im Schnee. Als sie begriffen hatten, dass die Gefahr wirklich vorüber war, dankten sie Gott gemeinsam aber auch der Mutter, die ihn um Hilfe angefleht hatte.
Die Taufe des Kindes wurde in Rodewisch in tiefer Dankbarkeit über die wundersame Errettung vollzogen. Zuhause erzählten sie ihren Nachbarn von dem schrecklichen Erlebnis und der Hilfe Gottes. Dabei berichteten sie, dass der Hirsch zwischen seinem Geweih sogar ein Kreuz getragen habe. Alle waren sich darüber einig, diese glückliche Errettung konnte nur durch göttliches Eingreifen auf diese Weise gelöst worden sein.
* Dokumentiert ist, dass die „Grüner“ des langen und gefährlichen Weges halber zum Kirchensprengel Lengefeld eingepfarrt wurden.
© Siegfried Walther, 12/2010
Alle weiteren Veröffentlichungsrechte verbleiben der Familie Walther!

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Sprachtalente und Matheasse geehrt

Im Rodewischer Pestalozzi-Gymnasium wurden die Sieger der schulinternen Spracholympiade und die Preisträger der Regionalrunde der Matheolympiade in einer gemeinsamen Feierstunde geehrt. Stolz präsentierten die Fachschaften vor einem großen Publikum ihre Sieger.
In vier Sprachen haben die Schüler gewetteifert: Englisch, Französisch, Latein und Russisch. Neben Übersetzungen und Hörverstehen ging es auch um Allgemeinwissen, mündliche Sprachfertigkeit und Landeskunde.
Wir gratulieren den Siegern:

Englisch:
1. Platz: Hannah König
2. Platz: Alessia Petzold
3. Platz: Niclas Rockstroh

Französisch:
1. Platz: Bianca Tröbst
2. Platz: Tommy Schwarz
3. Platz: Annegret Weil Helmbold

Latein:
1. Platz: Anne Heller
2. Platz: Markus Müller
3. Platz: Samuel Dressel

Russisch:
1. Platz: Katharina Erber
2. Platz: Karolin Seidel
3. Platz: Maximilian Bochmann

Bei der 2. Stufe der Mathematikolympiade verblüffte Sarah Pierer mit ihren super Ergebnissen.
Sie erzielte in der Klassenstufe 5 den 1. Platz. Aber damit noch nicht genug: In der obligatorischen Klausurzeit löste sie auch noch zusätzlich die Aufgaben der Klassenstufe 6 und konnte auch dort punkten. Somit hat sie große Chancen für den Landesausscheid im Februar in Chemnitz nominiert zu werden.
Aber auch die Preisträger der anderen Jahrgangsstufen wurden geehrt. Lobenswert sind die Ergebnisse von Ida Adler, Tobias Gerisch und Tommy Schwarz, schon alte Hasen im Olympiade-geschäft.

Silvia Fehlberg, Fachleiterin Sprachen Romy Okhof, Ute Hennig; Fachlehrerinnen Mathematik

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