Rodewischer Anzeigenblatt
Amtsblatt der Stadt Rodewisch


21. Jahrgang - Nr. 10 29. Oktober 2010



Aktuelles Baugeschehen in Rodewisch

In unserer Stadt wird zur Zeit auf achtBaustellen gearbeitet. Manche werden von den Bürgern kaum wahrgenommen, andere sind einer großen Öffentlichkeit vertraut, liegen sie doch – wie die Rützengrüner Straße – gewissermaßen im Zentrum unserer Stadt. Zur Stadtratssitzung am 21. Oktober informierte Bürgermeister Erhard Meier in seinem Verwaltungsbericht über das aktuelle Baugeschehen in Rodewisch:

Schiller-Grundschule
Bis Ende Oktober werden die Rohbauarbeiten für alle Anbauten fertiggestellt sein. Am Montag dieser Woche begann der Innenausbau sowie ab kommendem Montag die Innenputzarbeiten. Der Außenputz selbst wird erst im nächsten Jahr vorgenommen.
Am Anbau 1 wurde der Dachstuhl erneuert, der GTA-Anbau selbst erhielt eine Fertigteildecke und in den 3 Klassenzimmern des Bauabschnittes 2 wurden die Fußböden entfernt.

Museum
Diese Woche werden die zusätzlich möglich gewordenen Parkett-schleifarbeiten sowie letzte Handgriffe bei Heizungsinstallations-arbeiten zu Ende gebracht, so dass die Einräumarbeiten in Vorbereitung der Weihnachtsausstellung beginnen können.

Kita „Zwergenland“
In dieser Woche liefen bzw. laufen alle erforderlichen Umräumungs- und Vorbereitungsarbeiten durch die Mitarbeiter des Bauhofes, um den Umzug der Kinder in die neuen Räume des Anbaus zu gewährleisten. Ab nächster Woche (25.10.) kann die volle Nutzung dieser Räumlichkeiten erfolgen. Beendet sind damit aber die Gesamtarbeiten in der Einrichtung noch nicht.

Dachsanierung „Kegelbahn“ in der Göltzschtalhalle
Hier erfolgte inzwischen der Unterbau mit Ausbesserung der Dämmung und der Verlegung der 1. Lage der Dachpappe. Damit ist das Dach erst einmal dicht. Die Gesamtfertigstellung wird in den nächsten 14 Tagen erfolgen.

Sanierung ehemaliges Gaswerk
Unmittelbar vor Beginn der eigentlichen Sanierungsarbeiten erhielten wir am 30. September den Fördermittelzuwendungs-bescheid. Dieser erfolgte auf der Grundlage unserer Beantragung – also Gewährleistung einer 75%-igen Förderung von 739.425,00 Euro für die ermittelten Gesamtkosten von 985.900,00 Euro. Diese Förderung erfolgt über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen der Förderrichtlinie Boden- und Grundwasserschutz.
Seit 4. Oktober laufen nunmehr konzentriert die Sanierungs-arbeiten. Nach dem umfangreichen Einrichten der Baustelle – nicht zu vergleichen mit sonstigen Baustelleneinrichtungen – wurden unter ständiger Kontrolle des von uns beauftragten Umweltfachbüros die ersten kontaminierten Erdmassen abtrans-portiert.
Am 22.Oktober wurde mit dem Verbau an der Otto-Pfeifer-Straße begonnen. Zwei Tage zuvor machten sich Vertreter der Fördermittelstelle der LDC sowie des Umweltschutzes des Landratsamtes vor Ort ein Bild vom Stand der Arbeiten, den sich eine sehr zweckdienliche, fruchtbare gemeinsame Beratung mit uns, speziell zu den Anforderungen zur Umsetzung des Zuwendungsbescheides anschloss.

Teilortsumgehung B 169
Für jeden sichtbar erfolgten hier nunmehr Betonagearbeiten am Überbau über den Wernesbach. Alle Anstrengungen sind darauf gerichtet, bis Jahresende den Abschluss dieses vorgezogenen Bauabschnittes zu realisieren.

Straßenbau Rützengrüner Straße
Der Sammlerbau und die Trinkwasserleitungsversorgung befinden sich bereits im letzten Drittel des ersten Bauabschnittes. Im Bereich zwischen der Auerbacher Straße und Schulstraße laufen derzeit die Arbeiten zum Straßenbau und der Neuinstallation der Straßenbeleuchtungsanlage, sodass mit der Realisierung dieser Arbeiten auch eine Entspannung der verkehr-lichen Situation dort eintreten wird.

Stützmauerbau Göltzsch
Auch hier sind die Arbeiten nunmehr seit 3 Wochen durch die Fa. UTR im Gange. Bisher laufen umfangreiche Abbrucharbeiten beim Gehwegrückbau, der Demontage der Geländer, der Straßen-beleuchtung und beim Mauerabbruch. Entgegen den ursprünglichen Einschätzungen sind dabei an Stelle der erwartenden 150 t kontaminiertes Material nunmehr ca. 480 t belastetes Material auf der Ladestraße am Bahnhof zwischengelagert. Daraus entstehen nach momentaner Einschätzung ca. 25 T EUR erforderliche Mehraufwendungen zur Vergabegröße.
Ergänzung: Die Kohlenstraße wurde von Einmündung Auerbacher Straße (Rodewisch) bis Einmündung Schönheider Straße (Auerbach) mit einer neuen Asphaltdecke (Foto) versehen. Seit 18. Oktober ist sie wieder für den Verkehr freigegeben.

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Am 19. Oktober wäre unsere Ehrenbürgerin Margarethe Böttcher 100 Jahre alt geworden. Im Beisein von Tochter Edda Seifert legte Bürgermeister Erhard Meier ein Blumengebinde auf dem Grab von Frau Böttcher nieder. Es trägt die Aufschrift: „19.10.1910-19.10.2010 In stillem Gedenken an unsere Ehrenbürgerin Frau Margarethe Böttcher – ihre dankbare Stadt Rodewisch“

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60 Jahre SV Medizin Rodewisch e.V.

Der SV Medizin Rodewisch feierte am 16. Oktober sein 60-jähriges Bestehen in der Gaststätte „Trollschänke“. Als Gäste begrüßte Vereinsvorsitzende Markus Mühl Bürgermeister Erhard Meier und einen Vertreter des Kreissportbundes. Im Jahr 1950 als Betriebssportgemeinschaft Medizin Rodewisch des Fachkranken-hauses gegründet, bildeten sich bald aktive Frauen- und Männermannschaften, die sich in Wettkämpfen über viele Jahre sehr gut aufstellten und unzählige Siege nach Hause holten. Begonnen wurde auf einer Bahn, später kam eine zweite dazu. Zahlreich waren die Aktivitäten der Vereinsmitglieder, um ihre Kegelbahn am Leben zu halten.
Sturmschäden im Dach, anstehende Renovierungsarbeiten, Elektrikerarbeiten, Bahnreparaturen und nicht zuletzt die Reinigung - alles wurde von den Mitgliedern mit Unterstützung durch das Krankenhaus durchgeführt. Heute hat der Verein 23 Mitglieder (Durchschnittsalter 63 Jahre), 11 Frauen und 12 Männer. Leistungssport und aktive Wettkämpfe gehören der Vergangenheit an, man versteht sich als reiner Freizeitsportverein. Trainiert wird in reiner Frauen- bzw. Männermannschaft , 2x jährlich „kämpfen“ die Mannschaften gegeneinander. Mal gewinnen hier die Frauen und mal die Männer. Dabei gibt es auch viel Ehrgeiz und Spaß.
Im Vorfeld des Jubiläums fand ein Vereinsturnier statt, das Anita Schrader und Jens Galle gewannen. Beide nahmen Pokale des Bürgermeisters in Empfang.
Die Freizeitsportler nehmen auch an der jährlich stattfindenden Stadtmeisterschaft teil. Hier wurden schon viele Siege gerade von den Frauen errungen.Organisatorisch werden die Stadtmeister-schaften von den befreundeten Kegelsportlern der TSG Rodewisch vorbereitet und durchgeführt. Und in dieser Hinsicht blicket der Verein auf eine mehrjährige traditionsreiche freundschaftliche Beziehung zur Sektion Kegeln der TSG zurück. Vereinschef Markus Mühl bedankte sich in seiner Festrede für die sehr gute Zusammenarbeit mit der Leitung des Sächs. Landesfachkrankenhauses für Psychiatrie und Neurologie und die Unterstützung seitens der Stadtverwaltung, des Landratsamtes, des Kreis- und des Landessportbundes.
Anlässlich des Jubiläums wurden folgende Sportler mit Ehrennadeln des Landessportbundes ausgezeichnet:
In Silber: Frau Ursula Röder und Herr Markus Mühl
In Bronze: Frau Marlene Zeugfang, Herr Manfred Dittler und Lothar Vogel

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20 Jahre Kultur- u. Heimatverein Rodewisch e.V.

Mit einer gemeinsamen Ausfahrt in den Spreewald am 19. September feierte der Kultur- u. Heimatverein sein 20-jähriges Bestehen. Ein Großteil der Vereinsmitglieder (der Verein hat 94 Mitglieder) und ihre Partner nahmen an dem Ausflug teil und erlebten schöne Stunden in landschaftlich herrlicher Umgebung.
Wie hat vor 20 Jahren alles begonnen: Während der Wendezeit löste sich der Kulturbund der DDR auf. Unter Federführung der damaligen Amtsleiterin für Kultur, Elke Pfeifer, ihres Mitarbeiters Frank Zimmer sowie Erich Schneider, Elisabeth Alexander, Werner Böttcher, Lore Hötzel, Kurt Zierold und einiger anderer ehemaliger Kulturbundmitglieder wurde am 26. September 1990 der Kultur- u. Heimatverein gegründet. Die offizielle Bestätigung als „Eingetragener Verein“ durch das Kreisgericht Auerbach erfolgte am 2. Oktober 1990. Ziel des Vereins war die Reaktivierung des kulturellen Lebens in unserer Stadt. Es bildeten sich die Arbeitsgruppen Schnitzen, Klöppeln, Ortschronisten, Konzertfreunde und Handarbeiten. Der Frauenchor trat dem Verein am 1. März 1993 bei. Das Amt des Vereinsvorsitzenden übernahm im März 1992 Lothar Jahn, seine Stellvertreter waren Werner Böttcher, später Erich Schneider, heute ist es Manfred Conrad. Der Vereinssitz befindet sich auf der Schloßinsel. Mit enormen finanziellen Aufwand und zahlreichen Stunden Eigenleistung wurden 1993 die ehemaligen Filmvorführ-räume auf der Insel als Vereinsräume ausgebaut.
Hier treffen sich die Arbeitsgruppen einmal wöchentlich. Unzählige Veranstaltungen organisierte der Verein in den 20 Jahren. Die bekanntesten sind die Konzertreihe im Schlößchen mit bisher 105 Konzerten und die beliebten Bläsertreffen auf der Schloßinsel, in Kooperation mit den Original Rodewischer Musikanten waren das bereits 42 Blasmusiknachmittage mit weit über 10000 Zuhörern. Zahlreiche Personen fanden im Verein eine Anstellung – wenn auch nur vorübergehend und in befristeten Maßnahmen. Großzügig unterstützt wird der Verein durch die Stadt Rodewisch. Der Vogtlandkreis und der Kulturraum Vogtland/Zwickau fördern die Veranstaltungen im Schlößchen bzw. auf der Insel.
Über die Tauris-Stiftung Dresden und die Bürgerstiftung Dresden werden Minijobs finanziert. All das hilft dem Verein bei der Bewältigung der vielfältigen Aufgaben. Herzlichen Dank an dieser Stelle allen Förderern des Vereins ! Neue Mitglieder – vor allem Jugendliche – sind im Verein willkommen. Wer Interesse hat, einer der Arbeitsgruppen beizutreten, kann sich dienstags und mittwochs in der Zeit von 8-14 Uhr in den Vereinsräumen auf der Schloßinsel melden oder telefonisch Auskunft erhalten bei Herrn Jahn (368120).
Noch 2 öffentliche Veranstaltungen bietet der Verein in diesem Jahr an: Am 1. Advent findet wieder von 14-18 Uhr das beliebte Schauklöppeln und –schnitzen im Kellergewölbe des Schlößchens statt. Zum Jahresabschluß sind am 29. Dezember ab 19 Uhr die Zwickauer Kaffeehausmusikanten mit einem Konzert zum Jahreswechsel im Schlößchen zu Gast.

Lothar Jahn

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Der Herbst ist da!

Auch im Oktober haben wir viel über die Natur und ihre Wunder gelernt. Die Veränderungen der Bäume im Herbst und die Farbenvielfalt der Blätter haben uns besonders erstaunt. In unserem Garten ließ sich viel beobachten und sammeln. Doch nicht nur die bunten Blätter und die Früchte des Waldes, sondern auch die Kräuter auf unseren heimischen Wiesen wurden von uns unter die Lupe genommen. Unterstützt wurden wir bei unseren Kräuterwanderungen von Christine Schwabe. Sie half uns beim Erkennen und Bestimmen der Kräuter und wusste viel über deren Wirksamkeit zu berichten. Eifrig streiften wir durch die Wiesen und suchten schmackhafte Kräuter und Blüten. Gemeinsam mit Christine bereiteten wir süßen und herzhaften Quark für unsere Vesper im Freien zu. Aus den gefundenen Kräutern wurde auch Essig für den Salat und Butter für unser Frühstück verfeinert. Wir danken Christine für ihre Kräuterkunde, die bei Allen gut ankam!
Unter dem Motto „kunterbunter Herbst“ starteten unsere Hortkinder in die Ferien. Unsere Trockenfläche wurde zur ADAC-Teststrecke, die Wiese an der Schanzenbaude zur Drachenflugbahn und die Spielstraße machten wir mit unseren Rollschuhen unsicher. Im nahegelegenen Wald bauten wir uns kleine Hütten und brachten jede Menge herbstliche Fundstücke mit. Mit viel Eifer bastelten wir uns Herbstmasken und dekorierten unser Gruppenzimmer. Unsere Zwerge trainieren fleißig für das Sportabzeichen, welches am 28.10.2010 abgelegt werden soll. Bei diesem schönen Herbstwetter wird unser Garten zum Stadion - das Üben der einzelnen Disziplinen macht Allen hier am meisten Spaß!
Weil so ein großer Garten, neben seiner Schönheit auch viel Arbeit macht, wollen wir am 30.10.2010 ab 9.00 Uhr zum Herbstputz einladen. Wir freuen uns über viele große und kleine Helfer!
Wenn die Herbstarbeit getan ist, starten die Vorbereitungen für unser Weihnachtsprogramm. Am 08.12.2010 um 16.00 Uhr ist es dann soweit! Unter dem Motto „Weihnachten in aller Welt“ werden unsere Kinder ihr Programm im Ratskellersaal aufführen.

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Zur Stadtratssitzung am 21. Oktober wurde der langjährige Wehrleiter der FFW Rützengrün, Jörg Richter, offiziell von seiner Funktion entbunden. Nach 25 Dienstjahren hatte er sich zur Jahreshaupversammlung nicht mehr zur Wahl gestellt. Bürgermeister Erhard Meier bedankte sich mit herzlichen Worten für die geleistete Arbeit bei Jörg Richter. Unter seiner Führung entstanden in Rützengrün der Anbau am Gerätehaus und das Feuerwehr-vereinsheim. Maßgeblichen Anteil hatte er bei der Fahrzeug-beschaffung für die Wehr, bei der Gründung des Feuerwehrvereins, bei der Organisation und Durchführung des jährlichen Fußballturniers für Freizeitmannschaften und bei der Absicherung des Höhenfeuers.
Neuer Wehrleiter ist Reimund Lorenz.

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Ernte-Dank-Fest

Singen, tanzen, spielen und selbstgebackene Brötchen teilen - das war unser festlicher Höhepunkt zur Erntezeit. Im Gottesdienst am 03.10.10 in der St.-Petri-Kirche Rodewisch haben wir gemeinsam mit unseren Eltern und der Gemeinde gefeiert. Die Kinder und Erzieherinnen des evangelischen Kindergartens sagen „Danke“ allen, die mitgeholfen haben.

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Turbulenter Septemberausklang im Schwalbennest

Unser diesjähriges Herbstfest fand am Dienstag, den 28.09.2010, unter dem Motto „Äpfel- rot und rund… und sooo gesund“ statt. Die einzelnen Gruppen haben auf verschiedene Weisen auf das Thema hingearbeitet. Es wurden Lieder gesungen, Äpfel modelliert, kleine Männlein gebaut, mit Äpfeln gedruckt… und natürlich auch verkostet- lustig klingt das, wenn man einmal genau hinhört! Nicht nur hören, sondern auch sehen konnten wir dann das kleine Theaterstück von 4 Gemüsefreunden, die zum Erntedankfest gehen wollten. Mit vereinten Kräften schüttelten sie einen „schlafenden Apfel“ vom Baum und konnten frisch gestärkt bis in die Nacht tanzen. So lang ging es für uns natürlich nicht, aber es war noch genug Zeit, das leckere Obst und Gemüse aus unseren mitgebrachten Erntedankkörbchen zu vernaschen.
Am Donnerstag, dem 30.09.2010 folgte auch schon das nächste Highlight. Alle Krippen- und Kindergartenkinder fuhren, im eigens für uns gecharterten Sonderbus, ins „Kispi“ nach Grünbach. Je nach Bedürfnissen unserer Kinder konnten sich alle das für sich passende Angebot aussuchen. Kleine Rennfahrer flitzten über die anspruchsvolle Strecke, Schauspieler/innen erfüllten in lustigen Kostümen die Theaterbühne mit Leben. Junge Konstrukteure erschufen aus Legosteinen fantasievolle Bauwerke und Malerinnen waren auf kreativer Ebene tätig. Der Kletterparcours, sowie das Trampolin, bildeten 2 weitere sportliche Anziehungspunkte. Kurzum - es war für alle etwas dabei! Ziemlich erschöpft ging es dann zurück ins „Schwalbennest/Haus Nestwärme“.

Die Erzieher und Kinder aus dem „Schwalbennest/Haus Nestwärme“

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60 Jahre Sternwarte – Festakt im Planetarium

Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Sternwarte hatte das Team um Sternwartenleiter Jochen Engelmann zu einer Festveranstaltung am 24. September in das Planetarium eingeladen. Gäste aus Politik und Wirtschaft, ehemalige Mitarbeiter, Stadträte, Vertreter von Bildungseinrichtungen u.a. folgten dieser Einladung.
Bürgermeister Erhard Meier bezeichnete in seiner Festrede den 23. September 1950 als Sternstunde in der Geschichte Rodewischs. Dank der Beharrlichkeit und Hartnäckigkeit von Sternwartengründer Edgar Penzel wurde dessen Traum auf dem Turm der damaligen Pestalozzi-Schule verwirklicht. Die Erstbeobachtung und Bahnvermessung von Sputnik 1 im Oktober 1957 brachten der Einrichtung internationale Anerkennung. Im Jahr 1967 wurde das Gebäude der heutigen Sterwarte auf der Rützengrüner Höhe errichtet, 1985 folgte das Planetarium. Mehr als 1 Million Besucher konnten seitdem begrüßt werden.
Jochen Engelmann übermittelte die Grüße von Sigmund Jähn, der aus gesundheitlichen Gründen seine Teilnahme an der Feierstunde kurzfristig absagen musste. Jähn freue sich, dass die Einrichtung den Namen des ersten Deutschen im All über die Jahre behalten hat. Besonders in Erinnerung geblieben sei ihm, dass ihm kurz nach der Landung nach seinem Weltraumflug ein Foto von der Bahnspur seiner Raumstation überreicht wurde, das Mitarbeiter der Rodewischer Sternwarte aufgenommen hatten.
Früher waren 7 Personen in der Sternwarte beschäftigt, heute sind es noch 3 Mitarbeiter - Jochen Engelmann, Olaf Graf und Anna Weiß. Sorgen bereitet dem Sterwartenleiter auch die mit 25 Jahren veraltete Technik im Planetarium. Neue Technik würde ca. 250-300 000 Euro kosten, eine Summe die der Stadt momentan nicht zur Verfügung steht.
Musikalisch wurde die Feierstunde begleitet von Schülern des Pestalozzi-Gymnasiums. Den Abschluss des Nachmittags bildete die Erstaufführung der Planetariumsshow „Auf der Suche nach unseren kosmischen Ursprüngen“.

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Übersicht des meteorologischen Sommers
(1. Juni bis 31. August 2010) an der Klimastation Rodewisch!


Der erste Sommermonat war mit einem Monatsmittel von 16,2 Grad Celsius 1,4 Grad zu warm. Bei den Tagesmitteln waren 19 Tage zu warm und 11 Tage zu kalt. Das höchste Tagesmittel betrug 23,2 Grad, dies war 8,4 Grad zu warm. Dagegen wurden am 1. des Monats nur 8,9 Grad errechnet, 4,6 Grad zu kalt, Höchsttemperatur 30,0 Grad am 10. Juni. Es war der erste heiße Tag 2010 mit mindestens 30,0 Grad und darüber. Die Sonne schien insgesamt 229 Stunden (135 % der mittleren Sonnenscheindauer im Juni). Am längsten schien die Sonne mit 15,5 Stunden am 28. des Monats. Völlig ohne Sonnenschein war nur der 1. und 2. Juni. Sommertage 25,0 Grad und mehr gab es an 10 Tagen, im Mittel sind es 4,9 Tage, Gewittertage 3 (- 3,4 Tage), Nebel trat an 3 Tagen auf (- 2,4).
Der Juli war sehr warm, es wurde ein Monatsmittel von 20,2 Grad errechnet, dies fiel 3,5 Grad zu warm aus (Tagesmittel 20 Tage zu warm und 11 Tage zu kalt). Das höchste Tagesmittel wurde am 11. Juli 27,3 Grad errechnet, es war 10,4 Grad zu warm. Nur 12,7 Grad waren es dagegen am 25. des Monats (3,6 Grad zu niedrig). An 18 Tagen wurden 25,0 Grad und mehr gemessen, (Sommertage) ein plus von 9,2 Tagen. Heiße Tage (mindestens 30,0 Grad und mehr) gab es an 10 Tagen, im Mittel sind es 1,7 Tage. Die höchste Temperatur im Juli wurde mit 35,7 Grad am 12. Juli gemessen, 35,5 Grad waren es am 11. Juli. Nebeltage gab es 3 (Mittel 4,3 Tage). Gewitter trat an 9 Tagen auf, 2,9 Tage zu viel.
Im Monat August betrug das Monatsmittel der Temperatur 15,9 Grad. 0,3 Grad zu kalt. Es waren zu kalt bei den Tagesmitteln 18 Tage, zu warm 13 Tage, das Tagesmittel am 22. August betrug 21,3 Grad, 6,1 Grad zu warm, dagegen nur 8,7 Grad am 30. August (5,4 Grad zu kalt). Die höchste Temperatur wurde mit 29,1 Grad am 22.08. gemessen. Sommertage waren es nur 4, im Mittel 8,4 Tage. Heiße Tage gab es nicht (Mittel 1,3 Tage) Gewittertage 4 (Mittel 5,9 Tage), Nebeltage 6 (Mittel 6,2 Tage).
An Niederschlag fielen im Sommer insgesamt 453,7 Liter pro Quadratmeter, es waren 168 % der mittleren Summe im Sommer. Rekord im Sommer mit 428 Liter pro Quadratmeter war bisher das Jahr 1995. Nur 158 Liter waren es im Jahre 1976. Also war dieser Sommer der Niederschlagsreichste seit Beginn der Messungen 1963 in Rodewisch. Die höchste Tagessumme mit 68,3 Liter pro Quadratmeter wurde am 6. August gemessen.
Niederschlag 0,1 Liter und mehr an 48 Tagen, (+ 2,8). 1,0 Liter und darüber an Niederschlag. 0,1 Liter und mehr an 48 Tagen, (+ 2,8). 1,0 Liter und darüber an 34 Tagen, (+ 1,0). Ergiebigen Niederschlag 10,0 Liter und mehr an 18 Tagen, 10 Tage zu viel. Unmessbar gering 8 Tage. Völlig niederschlagsfrei 36 Tage.

Klimastation Rodewisch
Harald Hutschreuther
Wetterfrosch

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Kinderfest im Bummi - einmal anders

Ein Farbprojekt begleitete uns in den Sommerferien, indem wir uns jede Woche mit einer anderen Farbe intensiv beschäftigten, farbige Speisen kosteten, experimentierten, uns Künstler eingeladen haben, aber auch Farben herstellten. Abschluss dieses Projektes bildete ein Fest der Farben, das am Freitag, 24.09.2010 ab 15.30 Uhr im Kinderland Bummi e.V. stattfand.
Jede Gruppe erhielt die Aufgabe, mit einem Kleidungsstück in der Farbe der Gruppe zu erscheinen, etwas in eben dieser Farbe zum Speisen mitzubringen und sich in den Gruppen zu sammeln. Das ergab ein buntes Bild eine grüne, rote, blaue, gelbe und bunte Gruppe. Jede Gruppe erhielt eine Aufgabe, für die es 2 Stunden Zeit hatte, diese mit Leben zu erfüllen. So sollte die rote Gruppe ein Märchen erfinden und spielen, in dem oft das Wort rot gebraucht wurde, die gelbe Gruppe erstellte mit viel Phantasie und Kreativität eine Brillenmodenschau, die blaue Gruppe gestaltete ein Meer und sang ein lustiges Lied, die grüne Gruppe spielte uns „Die kleine Raupe Nimmersatt „ vor, während die bunte Gruppe, unsere Hortkinder, den tollen Fußball-WM-Song mit ihren Eltern tanzten.
Das alles wurde vor allen Gästen aufgeführt und ergab ein wunderbares buntes Programm - es zeigte uns, dass unsere Eltern mit ihren Kindern tolle Familien sind und viel Spaß beim Erproben hatten.
Zum Abschluss durften unsere Kinder ein altes Auto kunterbunt anmalen - das war vielleicht eine Freude - und das Essen schmeckte allen vorzüglich!

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Schüler des BSZW Rodewisch zu Gast in Polen

Zum zweiten Mal besuchten 12 Schülerinnen und Schüler des BSZW Rodewisch zusammen mit ihren Lehrern Frau Pürzel und Herrn Winkler die Partnerschule in Chmielnik/ Polen.
Begegnungen beim Grillen, Sport treiben und dem Kennen lernen polnischer Geschichte, Kultur und Lebensweisen zeigten Gemeinsamkeiten und Unterschiede Jugendlicher beider Schulen. Der emotionale Höhepunkt des Besuches in Polen, war ohne Zweifel die Besichtigung des Vernichtungslagers in Auschwitz/ Birkenau. An dem Ort, an dem das Schrecken und die Entmenschlichung für die Schülerinnen und Schüler des beruflichen Gymnasiums besonders greifbar wurden, der Rampe, legten sie zum Gedenken weiße Rosen nieder.
Die Kulturstadt Krakau begegnete den Schülern mit Flair und Weltoffenheit, die bei einer Führung auf dem Königsweg zu nächtlicher Stunde bleibende Eindrücke hinterlassen hat. In 130 Meter Tiefe brachte man uns den Schatz Polens, das weiße Gold und dessen Abbau näher. Nach einem Stadtbesuch Chmielniks und dem gelungenen Abschlussabend verabschiedeten wir uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Laura Kasiske

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Einmal Goethe zum Anfassen, bitte!

Wer kennt ihn nicht? 1749 in Frankfurt am Main geboren, quälten seine Gedichte und Dramen schon Generationen der Schülerschaft. Ob die Tragödie des Faust oder Gedichte wie Prometheus oder dem Erlkönig: an diesem Mann kommt niemand vorbei! Natürlich wissen die meisten jetzt schon, um wen es sich handelt: Johann Wolfgang von Goethe! Um diesem „Typen“ mal genauer unter die Lupe zu nehmen ging’s für die 12er der Pesta am 21.September 2010 in Richtung Weimar. Der Ort, an dem Goethe fast 50 Jahre seines Lebens verbrachte. Auf dem Tagesprogramm standen der Besuch des Wittumspalais, des Goethewohnhauses am Frauenplan und ein kleiner Spaziergang durch den Ilmpark. Da ca. 70 Leute niemals in die kleinen Räume der Wohnhäuser gepasst hätten, wurden wir in Gruppen aufgeteilt.
Dann konnte das „Weimarabenteuer“ endgültig starten. Das Wittumspalais, das 1998 von der UNESCO in die Weltkultur-erbeliste aufgenommen wurde, war der Witwensitz der Herzogin Anna Amalia, der Frau, die als Begründerin des Weimarer Musenhofes gilt. Auch heute noch sind die Räume mit kostbarsten Möbeln ausgestattet. So konnte man sich prima in die damalige Zeit hineinversetzen.
In Goethes Wohnhaus erging es uns ähnlich. Endlich mal sehn, wie so ein „Dichtertyp haust“. In den Arbeitsräumen Goethes ist die Ausstattung unverändert erhalten geblieben; in den übrigen Räumen konnte durch Auswertung historischer Quellen weitgehend der Zustand in Goethes letzten Lebensjahren rekonstruiert werden.
Überall Skulpturen, Vasen, Bilder aus fernen Ländern… Der „Dichtertyp“ war also nicht nur Dichter, sondern auch leidenschaftlicher Sammler. Was für viele neu war, ist, dass sich Goethe nicht nur mit literarischen Dingen befasste, sondern auch mit der Wissenschaft. So entdeckte er zum Beispiel den Zwischenkieferknochen und widmete sich der Farbenlehre. Außerdem übernahm er eine Reihe von Aufgaben aus kulturellen und wissenschaftlichen Bereichen des Herzogtums Weimar.
Bei strahlendem Sonnenschein und gefühlten 20 Grad „wanderten“ wir durch den herbstlichen Ilmpark in Richtung Goethes Gartenhaus. Das Herbstlaub strahlte im Sonnenschein! Tolllllll! Leider reichte die Zeit nicht aus, das „Innenleben“ des Gartenhauses zu bestaunen. Schade! Beim nächsten Weimarbesuch aber bestimmt!
Alles in allem war es ein superschöner Weimartag! Er hat uns gezeigt, dass hinter einem einfachen Goethegedicht viel mehr stecken kann!
Ein großes Dankeschön an unsere Deutschlehrer, die uns diesen Tag ermöglicht haben!

Virginia Näther, LK Ge 12

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Geologischer Lehrpfad und Lernort im Freien bereichern Außenbereich des Pestalozzi-Gymnasiums

Mit der Einweihung der neuen Sportanlage im Juni dieses Jahres bekam die Pesta auch einen geologischen Lehrpfad und einen Lernort im Freien. Beide Projekte entstanden durch den Einsatz vieler Helfer und der Finanzierung durch Sponsoren. Die Ideen dazu stammen von der Schule und dem Förderverein, insbesondere von Schulsekretärin Katrin Forner und Geografielehrer Sven Lorenz Im Lehrpfad findet man neben Gesteinen aus dem Vogtland auch Exemplare z.B. aus Brasilien oder Indien. Jedes Stein ist mit einer Schrifttafel gekennzeichnet, auf der Name und Herkunft des Exponats vermerkt sind.
Der Lernort im Freien ist wie eine kleine Arena gestaltet. 3 Sitzreihen bieten ca. 60 Personen Platz. Vor dieser Tribüne wurde ein Vorplatz gepflastert. Neben Theaterspiel oder Schule in der Natur sind die Nutzungsmöglichkeiten sehr variabel. Der Förderverein hat das Projekt mit rund 8 T Euro unterstützt. Folgenden Sponsoren gilt unser herzlicher Dank:
„Geologischer Lehrpfad“: Wolf Straßenbau Tiefbau GmbH (Reinsdorf), S. Pechstein (Chemnitz), RSB GmbH Rohstoffe (Reinsdorf), Weidenmüller u. Kölbel (Auerbach), Natursteinwerk Theuma AG, Mineralienzentrum Schneckenstein, Granit- u. Schotterwerke Obercrinitz, Vereinigte Porphyrbrüche auf dem Rochlitzer Berge, Granitwerk Zschorlau, Wildenauer Granit, Sächs. Sandsteinwerke Pirna, Geomin Erzgeb. Kalkwerke (Lengefeld), Zinngrube Ehrenfriedersdorf, Dal Siciliano (Lengenfeld), Hartsteinwerke Vogtland (Bösenbrunn), Fa. Hollerung Reichenbach, Vogtland-Grabmale (Ellefeld), Farben-Kern und Schlosserei Flügel (Rodewisch), M. Schädlich, M. Günther, S. Lorenz, L. Hölzel, E. Scheiba, L. Pilz, K. Böhm, G. Löschner, K.und J. Forner, Förderverein (alle Pesta) „Lernort im Freien“: Wolf Straßenbau Tiefbau GmbH und RSB GmbH Rohstoffe (Reinsdorf), Deutsche Bank, Merkur Bank, Sparkasse Vogtland, Erdgas Südsachsen GmbH, envia Mitteldt. Energie AG, Fa. Schreier und Denkinger Haustechnik (Rodewisch), Orthopädieschuhtechnik Hebert (Falkenstein), Fa. S&P Bauunternehmung, A-K- Adler und Fa. Reuss (Lengenfeld), Löwenapotheke Ellefeld, Fa. Bürstenmann (Stützengrün), Notariat Münzner (Auerbach) und Freundes- u. Förderkreis des J.-H.-Pestalozzi-Gymnasiums Rodewisch e.V.

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