Rodewischer Anzeigenblatt
Amtsblatt der Stadt Rodewisch


21. Jahrgang - Nr. 6/7 25. Juni 2010

Neue Außensportanlage der Pesta eingeweiht

Gleich 3 Gründe gab es am 12. Juni zum Feiern am Pestalozzi-Gymnasium: Die Pesta wurde 80 Jahre alt, die Außensportanlage ging in Betrieb und das Schulfest wurde gefeiert.
Noch eine Woche zuvor mussten die Organisatoren bangen, denn das feuchte Wetter der letzen Wochen ließ das Aufbringen des Kunststoffbelages auf die Asphaltfläche nicht zu. Mit enormen Anstrengungen schaffte es die Firma polytan letztendlich, quasi „in letzter Minute“, die Sportfläche fertig zu stellen.
Auf dem 135 mal 45 Meter großen Areal entstanden eine Kleinfeldspielfläche für Fußball, Volleyball, Handball, Basketball, Tennis und Badminton, eine 250-Meter-Rundlaufbahn, eine 100-Meter-Sprintstrecke sowie eine Weitsprung- und Kugelstoßanlage. Die Gymnastikwiese (hinter dem Bolzplatz) kann nach dem Anwachsen der Grassaat ab Herbst genutzt werden. Insgesamt flossen im Rahmen des Konjunkturpaketes II in die Sportanlage ca. 450 000 Euro, rund 110 000 Euro sind Eigenmittel der Stadt. Zusätzlich entstanden mit finanzieller Unterstützung des Fördervereins und Sponsoren ein „Lernort im Freien“ in Form einer Arena, die ca. 60 Sitzplätze bietet und ein geologischer Lehrpfad. Bürgermeister Erhard Meier dankte in seiner Festrede allen am Bau Beteiligten und appellierte an die Nutzer, die neue Anlage auch entsprechend zu pflegen und zu erhalten. „Das Haus ist saniert, der Sportplatz ist da – das sind die besten Voraussetzungen für die Zukunft unserer Kinder“ lobte Landrat Dr. Lenk den schulischen Gesamtkomplex. „Geil – großartig – gelungen“ lautete das Fazit von Eltern- und Schülersprechern. Nachdem die besten Sportler der Schule mit einem Fackellauf das olympische Feuer in das „Stadion“ getragen hatten, folgten zur Einweihung Staffelläufe aller Klassen, Volleyball-, Fußball- und Tischtennisturniere. Urkunden und Pokale erhielten die glücklichen Sieger.
Parallel zum Sportfest gestalteten Schüler, Lehrer und Eltern gemeinsam auch das Schulfest. Im Hofbereich waren jede Menge Info- und Mitmachstände aufgebaut, in der Aula ging ein Kulturprogramm über die Bühne. Selbstgebackenen Kuchen gab es im Panorama-Café, auch Roster und Fruchtcocktails sowie Getränke konnte man an den Ständen im Freigelände kaufen
Organisationschefin Silvia Fehlberg und die Vorbereitungsgruppe hatten alles fest im Griff. Der Erlös des Sommerfestes kommt dem Förderverein zugute.
Die Außensportanlage kann neben dem Schul- und Vereinssport auch von Freizeitsportlern genutzt werden. Dafür ist die Benut-zungsordnung zwingend einzuhalten.

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Am 20.06.2010 wurde nach 23-jähriger Tätigkeit im evangelischen Kindergarten unsere Leiterin Brunhilde Schmutzler feierlich verab-schiedet. Im Gottesdienst sagten Kirchgemeinde, Kinder, Eltern und Erzieher Danke. Im Kindergarten klang das Fest mit Essen und Trinken, Spielen, Liedern und einem lustigen Spiel über die Tätigkeit einer Leiterin aus. Wir alle wünschen Frau Schmutzler Gottes Segen für ihren neuen Lebensabschnitt.

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Mit einem fröhlichen Fest wurden am Wochenende wir Schulanfänger des evang. Kindergartens verabschiedet. Nach Essen, Spielen, einer Schatzsuche und der gemeinsamen Übernachtung im Kindergarten besuchte uns am Samstag morgen Pfarrerin Hadlich. Die Geschichte vom verlorenen und wiedergefundenen Schaf und Gottes Zuspruch machte uns Mut für die kommende Schulzeit. Erfüllt von den schönen Erlebnissen gingen wir mit unseren Eltern nach Hause.

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Außenanlagen am Bürgerhaus fertig gestellt

Im Beisein von Ortschaftsräten, Bürgern, der Fa. Tino Dutzky, Pressevertretern und Mitarbeitern der Stadtverwaltung übergab Bürgermeister Erhard Meier am 21. Mai die neu gestaltete Außenanlage am Bürgerhaus Röthenbach. Das Gelände bietet jetzt optisch ein ansprechendes Ambiente. Ein überdachter Grillplatz mit Sitzgelegenheiten soll nun jung und alt zur gemeinsamen Freizeitgestaltung dienen, Bäume und Hecken wurden angepflanzt, Parkplätze errichtet. Grünflächen rahmen das Anwesen ein. Zirka 15 000 Euro kostete die Baumaßnahme, 75 Prozent davon Fördermittel aus dem Leader-Programm. Für 6 Monate stellt die Stadt eine ABM.-Kraft zur Pflege des Geländes bereit.

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Mit einer niveauvollen Festveranstaltung begann das 3-tägige Fest anlässlich des 120-jährigen Jubiläums der FFw Röthenbach am 4. Juni. Bürgermeister Erhard Meier überreichte Wehrleiter Jürgen Plathe (re) und seinem Stellvertreter Frank Schubert (zugleich amt. Vorsitzender des Feuerwehrvereins) eine Tafel mit den eingravierten Namen aller derzeitigen Mitglieder der Röthenbacher Wehr. Mit verschiedenen Aktionen, wie Schauübung der Jugendfeuerwehr, Kinderfest, Rummel und Frühschoppen mit der Blaskapelle fand das Fest am Wochenende seine Fortsetzung.

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Seit rund 8 Jahren ist Andreas Krippner (im Foto links) vom städtischen Bauhof für die technische Instandhaltung aller 8 öffentlichen Spielplätze in unserer Stadt verantwortlich. Er kontrolliert diese häufig und führt notwendige Reparaturen fachgerecht aus. In der jährlichen TÜV-Überprüfung wird der Zustand der Spielplätze mit sehr gut eingeschätzt. Herrn Krippners Engagement für unsere Kinder würdigte Bürgermeister Erhard Meier mit dem Blumenstrauß des Monats Juni.

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In diesen Tagen blickt die Firma Copier-Service Trommer GbR auf 20 Jahre erfolgreiche Jahre zurück. Herr Dipl.-Ing. Jürgen Trommer war damit der erste Fachhandel für Kopiertechnik und Copyshop in unserer Region. Seit 2002 wird die Firma nach Einstieg von Tochter Marén Trommer als GbR geführt. Bürgermeister Erhard Meier überbringt herzliche Glückwünsche, die von Frau Trommer entgegen genommen werden.

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In Gedenken an Prof. Dr. Hans Nadler

Am 1. Juli wäre unser Ehrenbürger Herr Prof. Dr. Hans Nadler 100 Jahre alt geworden.
Aus diesem Anlass möchten wir an ihn erinnern: Prof. Dr. Hans Nadler wurde am 01.07.1910 in Dresden geboren. Er absolvierte von 1931- 1936 sein Architekturstudium an der Technischen Hochschule in Dresden. Durch einen Forschungsauftrag durfte sich Nadler als Assistent von Prof. Heinrich Sulze an Ausgrabungen in Pompeji beteiligen.
1938/1939 erarbeitete er Vorschläge für die Nutzung der Rodewischer Schloßinsel und grub im Auftrag des Sächsischen Landesamtes für Denkmalpflege letztendlich das „feste Hus Göltzsch“, die Grundmauern einer mittelalterlichen Wasserburg mit Graben und Zugbrücke, aus. Den Anstoß dazu gab ihm der ehemalige Bürgermeister Otto Pfeifer. Zusammen mit seinem Mitarbeiter Willi Böttcher entdeckte Nadler zahlreiche Gebrauchsgegenstände, die auf eine mittelalterliche Besiedlung des „Festen Huses Göltzsch“ hindeuteten.
Noch vor dem Krieg erneuerte man durch Nadlers Initiative den Renaissancegiebel und den Turm des Schlößchens. Mit der Arbeit „Die Anlage und Entwicklung der Wasserburg Göltzsch“ promovierte er zum Dr.- Ingenieur. Nachdem Nadler 1945 Mitarbeiter des Sächsischen Landesamtes für Denkmalpflege wurde und zahlreiche Verdienste im Bereich der Denkmalpflege aufzuweisen hatte - in Dresden rettete er historische Bauten, wie z.B. den Zwinger, die Frauenkirche und die Semperoper und setzte sich außerdem für deren Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg ein, dadurch kam er auch zu seinem Spitznamen „Retter Dresdens“ - übernahm er 1949 das Amt des Landesdenkmalpflegers für Sachsen.
1948 heiratete er Käte Reinhold und bekam mit ihr 2 Kinder. Er zog in ein Weinberghaus in Dresden, das Johann Melchior Dinglinger, ein Goldschmied August des Starken, erbaut hatte. Damit begann die Denkmalpflege auch im privaten Bereich, die die gesamte Freizeit ausfüllte.
In den 50er Jahren setzte er sich für den Innenausbau des Rodewischer Schlößchens ein, ein schöner Festsaal wurde mit Geldern der Denkmalpflege hergerichtet. 1952 entstand im Herrenhaus ein Museum, in das die ausgegrabenen Gegenstände integriert wurden.
1992 wurde noch mal eine Komplettsanierung des Schlösschens vorgenommen, wobei alle Arbeiten in Ausführung und Material-auswahl mit der Denkmalpflege abgestimmt wurden.
Prof. Nadler leitete bis 1982 das Institut für Denkmalpflege. Für sein Wirken erhielt er viele Auszeichnungen, so unter anderem 1978 den Europa- Preis für Denkmalpflege, 1993 das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse und die Ehrenbürgerschaft der Stadt Rodewisch, 1996 die Ehrenbürgerschaft der Stadt Dresden.
Am 8. Oktober 2005 verstarb Prof. Nadler in Dresden. Anlässlich des 100. Geburtstages gestaltet seine Tochter Gisela Rudat im Dresdener Ortsteil Loschwitz eine Ausstellung über das Wirken ihres Vaters. Die Stadt Rodewisch hat dafür umfangreiches Material zur Verfügung gestellt.

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Zum Tag des Buches (23.April) hatte Buchhändler Jürgen Unger (im Foto rechts) gemeinsam mit den Klassenleiterinnen der 4. Klassen unserer Grundschule einen Gedicht-Wettbewerb ausgeschrieben. Alle 61 Viertklässler beteiligten sich daran. Aus den 64 eingereichten Arbeiten wählte eine Jury (Klassenleiter und Hr. Unger) die 3 Besten aus. Es gewann Annika Feustel (2.v.re.) vor Paul Görner und Lennard Kremling. Alle 3 erhielten Sachpreise von der Buchhandlung Unger. Annikas Gedicht ist untenstehend veröffentlicht.


Freundschaft

Freundschaft ist ein langes Band
das heißt, wir gehen Hand in Hand.

Gemeinsam spielen, gemeinsam lachen,
unerlaubte Sachen machen.

Freunde treffen, das ist fein,
denn so ist man nie allein.

Zicken ist nicht immer leicht,
wir hoffen, dass die Freundschaft reicht.

Kleine Geschenke, einfach nur so,
die Meinung des anderen achten, sowieso.

Freundschaft erlebt man in vielen Dingen
und man spürt sie mit allen Sinnen.

Annika Feustel

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Die Ausfahrt nach Dresden

Die Kinder der 4. Klassen der Schiller-Grundschule in Rodewisch fuhren nach Dresden. Als wir in Dresden ankamen, besuchten wir zuerst die Semperoper. Bei der Führung durch die Semperoper erfuhren wir viele interessante Dinge, unter anderem sahen wir auch die erste Digitaluhr der Welt.
Auch heute noch finden in der Oper zahlreiche Aufführungen statt. Nach der Besichtigung der Oper sind wir zum Fürstenzug gelaufen. Dort angekommen, hat uns der Schüler Michel Tippner aus der Klasse 4b einige Informationen zur Geschichte des Fürstenzuges gegeben. Vom Fürstenzug aus ging es zu Fuß weiter zum Zwinger. Auf der Wiese vor dem Zwinger haben wir eine kleine Pause zum Essen und Trinken eingelegt.
Frisch gestärkt fuhren wir mit dem Bus zum Dresdner Zoo. Im Zoo sahen wir viele außergewöhnliche Tiere. Zum Beispiel Pyranias, „Max“ das Krokodil, Kängeruhs und Giraffen. Als der Rundgang beendet war, ruhten wir uns auf dem Spielplatz vom vielen Laufen aus. Nach dieser kleinen Verschnaufpause liefen wir zurück zu unseren Bussen. Die heimfahrt dauerte ca. zwei Stunden.
Gegen 18.15 Uhr kamen wir wieder an der Schiller-Grundschule an, wo unsere Eltern und Großeltern schon auf uns warteten. Das war für die Kinder der 4. Klassen ein ganz besonderer Tag.

Michel Tippner

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Abenteuer „Belantis“

Die Schiller-Grundschule in Rodewisch bekam eine Sportaus-zeichnung und wurde deshalb in den Freizeitpark „Belantis“ eingeladen.
Am 27.05.2010 fuhren wir, gute Sportler der 4. Klassen und 4 Erwachsene, mit einem Sonderbus an der Schiller-Grundschule los. Als wir am Eingang des Freizeitparks „Belantis“ ankamen, begrüßte uns das Maskottchen. Schnell wurden noch die Eintritts- und Getränkekarten ausgeteilt, dann durften wir hinein. Zuerst haben wir uns mit 2 Piratenfrauen noch mal richtig erwärmt. Diese haben uns erklärt, dass wir verschiedene Stationen erledigen müssen um Stempel auf unserer Karte zu erhalten. Als das Tor zum Park aufging, stürmen wir los.
Geschlossen in der Gruppe bewältigten wir Achterbahnen, Wikingerschaukel, Wasserrutschen und jede Menge andere tolle und lustige Fahrgeschäfte. Bei einigen Sachen musste man wirklich mutig sein.
Wir hatten einen ganzen Tag lang riesigen Spaß. Auf der Rückfahrt im Bus merkten alle, dass auch so ein schöner Tag anstrengend sein kann. Noch lange werden wir an diesen erlebnisreichen Ausflug zurückdenken.

Mary Dobberkau

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Zuckertütenfest 2010 der „Flöhe“

Man glaubt kaum wie die Zeit vergeht. Nun war es schon wieder so weit und die Vorschulkinder der „Flohkiste“ e.V. machten sich auf die Reise nach Grünheide.
Alle waren sehr aufgeregt, da wir dort das erste Mal 2 Nächte ohne unsere Eltern übernachten wollten. Das Programm für uns war toll. Wir waren am Vogtlandsee, auf dem Carlsturm und zur Spaßolympiade in der großen Turnhalle. Dort gab es für alle Kinder ein Nonsensdiplom.
Am letzten Abend trafen wir den Moosmann, der uns einiges über die vogtländische Sage erzählte. Er zündete für uns sogar ein großes Feuer an.
Danach gingen wir in den Wald auf Schatzsuche. Das Wichtigste unserer Reise war natürlich die Ernte der Zuckertüten. Der Moosmann gab uns dafür einen tollen Tipp. Wir sollten den Baum mit Zuckerwasser gießen, damit auch Zuckertüten wachsen. Und tatsächlich für jedes Kind wuchs eine Zuckertüte.
Wir fanden die Reise hat sich gelohnt, uns hat es super gefallen.

Die Vorschulkinder

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Schülerpreis der Stadt Rodewisch 2010

Die Stadt Rodewisch verlieh am 10. Juni zum 10. Mal den Schülerpreis. Eingereicht wurden je 2 Projekte aus der Schiller-Grundschule und vom Pestalozzi-Gymnasium.
Der Verwaltungsausschuss beriet in seiner Sitzung am 31. Mai über die Platzierungen. Er schätzte die Arbeiten als gleichwertig ein und legte fest, alle 4 Projekte mit einem 1. Platz zu bewerten. Als Preisgeld erhält jede Gruppe eine Prämie in Höhe von 150 Euro.

Schiller-Grundschule
Märchen-Projekt (2. Klassen)
Im November/Dezember beschäftigten sich die 2. Klassen mit dem Thema Märchen. Aus dem Lesen heraus entwickelten sich eigene Aktivitäten in Richtung Rollen- und Märchenspiel, Figurengestaltung und Vortrag. Die Kinder lernten Eigenverantwortung zu übernehmen, halfen leistungsschwächeren Schülern und erlebten dabei, wie wichtig Teamarbeit ist. Entscheidend ist der gemeinsame Erfolg.

Projekt „Eine Klasse liest – Lesen ist Klasse“ (Klasse 4b)
Ziel dieses Projektes ist, dass sich Schüler wieder mehr mit Büchern beschäftigen. Nur wer sicher lesen kann, hat Zugang zu Wissen. Durch vielfältige Aktionen wird das Leseinteresse der Schüler vertieft. Gemeinsam mit der Klassenleiterin besuchen die 20 Schüler öfters die Bibliothek und die Buchhandlung Unger und gestalteten eine Lesenacht, um sich gezielt mit dem Thema „Lesen“ zu beschäftigen. Einmal in der Woche lesen Schüler (jeweils abwechselnd) in Rodewischer Kindereinrichtungen den Kleinen Geschichten vor.

Pestalozzi-Gymnasium
Projekt „20 Jahre friedliche Revolution“ (Klassen 5-9)

Anlässlich des 20. Jahrestages der friedlichen Revolution in der DDR wurde am Pestalozzi-Gymnasium eine Projektwoche vom 9.-14.11.2009 durchgeführt. Schülerinnen und Schüler der 5.-9. Klassen sollten das Leben in der DDR sowie den Verlauf der friedlichen Revolution anhand von Berichten, Fotos und Erzählungen ihrer Eltern und Verwandten untersuchen.
Unter dem Thema „Eine Zeitreise in die DDR“ sollten die jüngeren Schüler (Klassenstufe 5-7) ihr Alltagsleben mit dem ihrer Eltern vergleichen. Unter ähnlicher Themenstellung, aber mit anderen komplexeren Aufgaben arbeiteten die Klassenstufen 8-9. Sie sollten den Verlauf der friedlichen Revolution anhand von Eltern- und Zeitzeugenberichten darstellen. Die Ergebnisse wurden im Geschichtsunterricht präsentiert. Es entstanden umfangreiche multimediale Darstellungen, Wandzeitungen, gebundene Bücher, ausgestaltete Hefter, Fotostrecken oder bebilderte Tagebücher.
Die vielfältig und abwechslungsreich gestalteten Projekte waren im November im Ratskellersaal zu besichtigen.

Projekt „20 Jahre Fall der Berliner Mauer“
(Jahrgangsstufe 10)

Anlässlich des 20. Jahrestages des Falls der Berliner Mauer fand am 9. November 2009 ein Projekttag der Jahrgangsstufe 10 statt. Realitätsnah sollte ein kleiner Mauer-Ausschnitt je nach Ost- und Westseite neu gestaltet werden, um die Mauer später symbolisch „fallen“ zu lassen. Aus Styropor wurde ein Stück Mauer nachgestaltet, farbig für die Westseite, in grau für die Ostseite.
Diskussionen zu dem historischen Ereignis und passende Musik rundeten den interaktiven Geschichtsunterricht an diesem Tag ab. Symbolisch wurde der Mauerfall zur Gedenkfeier am Abend in der Aula nachvollzogen.
Die Mauer war auch im Ratskellersaal mit ausgestellt.

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Trotz Regen - Buntes Treiben zum Kindertag auf der Schloßinsel

Kälte und Regen beherrschten in diesem Jahr den 1. Juni. Trotzdem fand der weit über die Stadtgrenze hinaus bekannte „Rodewischer Kindertag“ am Nachmittag auf der Schloßinsel statt.
Die großen –von Rodewischer Vereinen bereitgestellten- Zelte boten einen guten Schutz für die ca. 400 anwesenden Kinder und ihre Eltern bzw. Großeltern.
Altbekanntes, wie der Streichelzoo, Gondeln, die Spritzwand der Feuerwehr, Bilderschleuder des DRK, die verschiedenen Aktivitäten unserer 5 Rodewischer Kindereinrichtungen (je 1 Stand) und neue Attraktionen, wie der ca. 7 m hohe Kletterturm, die Pfadfinder mit ihrer Holzbearbeitung – speziell für Kinder-, die vielseitigen Holzspielelemente des Rad- und Kulturzentrums Netzschkau, das malerische Gestalten einer Plane zum Thema „Kinder der Welt“ u.v.m. sorgten für Spaß und Freude aller Kinder.
Jedes Rodewischer Kind vom vollendeten 1. Lebensjahr bis zum 12. Lebensjahr erhielt von der Stadtverwaltung je einen Bon für Zuckerwatte, 1 Getränk und 1 x Wiener Würstchen. Diese Bons waren für die Kinder kostenlos. Auch Kinder aus den Nachbarkommunen beteiligten sich rege an diesem schon zur Tradition gewordenen Kinderfest. Für sie standen alle Attraktionen ebenfalls unentgeltlich zur Verfügung.
Ein ganz besonderes Dankeschön möchte die Stadtverwaltung Rodewisch den Spendern (Sach- und Geldspenden) aussprechen, da diese Mittel es erst ermöglichen, ein Fest in so einer Größenordnung durchführen zu können: Döschner Automation, Fliesenleger H.-R. Lippold, Gebäudereinigung B. Steiner, Fa. Ertex Jaquard, Ing.Büro H.-U. Fröba, Ing.Büro R. Becher, Raumausstatter A. Schönfelder, Dachdecker W. Vogel, Autopartner GmbH, Fachlabor Dr. Petermann, Wäscherei C. Kunz, VSTR, Fahrschule Oehm, Malerbetrieb U. Schneider, Fa. S u. P. Lengenfeld, Malerbetrieb E. Malik, Vermessungsbüro P. Trautmann, Ing.Büro B. Lenk, Göltzschtal Verkehrs GmbH, Schlosserei S. Tennstädt, Fa. Grünbau H. Höhlig , Fa. Dotzauer

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Hallo Hallo, liebe Rodewischer,

sitzt ihr gerade im Garten und schleckert ein Eis oder kühlt ihr euch in den schönen vogtländischen Gewässern - alle Bummis wünschen euch einen supersonnenschönen Sommer!
Ganz sportlich ging es bei uns in den letzten Wochen zu. Zum einen nahmen wir an den Vogtlandspielen teil, beteiligten uns am Wettbewerb „Gesucht wird der sportlichste Kindergarten“, aber auch ein Papa-Kind-Sportfest erlebte seine 3. Auflage im Rodewischer Stadion. Anlässlich des Vatertages bekam jeder Papa einen selbstgesuchten Wanderstock, an dem sich ein geknotetes Taschentuch mit kleinen Überraschungen befand. Am 29.05.2010 konnte jeder Papa seinen Gutschein, einen Vormittag mit seinem Kind zu verbringen, einlösen. Zum Glück gab es nur an diesem Tag Sonnenschein und wir trafen uns im Stadion Rodewisch. Nach einer zünftigen Erwärmung konnten die kleinen Teams, mit einem Laufzettel ausgestattet, verschiedene Stationen durchlaufen. So gab es den Sockenzielwurf, Duathlon, Schuss in den Ofen und Schubkarrenrennen. Wir hatten viel Spaß miteinander und konnten die Lachmuskeln noch einmal so richtig strapazieren, als einige mutige Papas sich zu einer lustigen Staffel versammelten. Die Mamas hingegen sorgten für ein buntes abwechslungsreiches Buffet, an dem man sich nach den sportlichen Kämpfen laben konnte. Zur Auswertung gab es für alle Teams ein kleines Präsent als Fan zur Fußball WM!
Traditioneller Weise gab es im Anschluss ein Fußballmatch Väter gegen Kinder, bei dem verbissen gekämpft wurde!!!!!!!!!
Wir möchten uns an dieser Stelle beim 1.FC Rodewisch ganz ganz herzlich für die liebe Unterstützung bedanken, besonders bei Herrn Graupner und Familie Mothes!
Nun geht es sportlich weiter, denn Herr Conrad, ein Papa eines Kindes bietet seit dem 01.06.2010 eine Kindersportgruppe für Kinder unseres Hauses an. Ach ja, Kindertag war ja auch - da war Kultur angesagt: bei Reinhard Lakomy im Traumzauberbaum gab es einen Ausflug in eine phantastische Welt..... Wir könnten noch viel berichten, beenden aber nun den Report und melden uns dann rechtzeitig im August wieder.

Euer Bummi-Reporter

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Abschlussfahrt der Vorschulmäuse

Wow, waren wir aufgeregt, als es endlich losging in die Jugendherberge nach Schöneck. Unsere Eltern denken immer, wir halten es die 3 Tage ohne sie nicht aus, aber bei dem tollen Programm, das uns geboten wurde, blieb gar keine Zeit für Heimweh. Am ersten Tag ging es bei strömenden Regen hier los. Mit dem Zug fuhren wir nach Syrau in die Drachenhöhle. Wir waren so neugierig, dass die Frau, die uns durch die Höhle von „Justus dem Drachen“ führte, gar nicht wusste, wo sie mit Erzählen anfangen sollte. Wieder raus aus der Höhle haben wir auf einem Spielplatz ganz viele Weinbergschnecken gefunden.
Auf Anraten unserer Erzieherin Sandra und Susan, mussten wir sie aber dort lassen, denn dann ging es endlich in unser Quartier. Nach der Zimmerinspizierung und einer kleinen Stärkung ging es gleich wieder ins Freie, die regenfreie Zeit ausnutzen. Zurück in der Jugendherberge wartete Erzieher Frank auf uns. Alle zusammen machten wir noch einen abendlichen Ausflug ins Zentrum von Schöneck, bevor wir „eigentlich überhaupt nicht müde“ ins Bett fielen.
Am nächsten Morgen ging es in den Kletterwald Schöneck. Da mussten wir uns ganz schön konzentrieren, aber für die meisten war dass das absolute Highlight der 3 Tage. Na gut, knapp gefolgt vom Hallenbad, in dem wir am Nachmittag noch waren und die Wasserrutschen unsicher machten.
Den Abend ließen wir bei strahlendem Sonnenschein mit Gegrilltem ausklingen. Samstag konnten unsere Eltern uns endlich wieder in die Arme schließen und uns bei der Zuckertütenernte behilflich sein. Ein ganz besonderes Dankeschön geht an Herrn Neumann von der Jugendherberge, weil er sich immer so gut um uns kümmerte.

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Pesta – Schüler beim 20. Wettbewerb „Demokratisch Handeln“ in Bremen

Wir leben in einer Demokratie. Was Demokratie wirklich bedeuten kann, durften zwei Schülerinnen und eine Lehrerin des Johann- Heinrich- Pestalozzi- Gymnasiums Rodewisch erfahren.
In der Zeit vom 09.06. bis 12.06.2010 nahmen sie an der 20. „Lernstatt Demokratie“ in der Gesamtschule Bremen Ost teil. Aufgrund der erfolgreichen Teilnahme am Wettbewerb „Demokratisch Handeln“ wurden sie zu dieser Auszeichnungsfahrt eingeladen. Deutschlandweit hatten sich über 300 Schulen mit ihren Projekt rund um Demokratie beworben, aus diesen wurden 50 beispielhafte Projekte wurden ausgewählt.
Seit 17 Jahren organisieren die Schüler der zehnten Klassen der Pesta ein gemeinsames Sportfest für Schüler ihrer Partnerschule, der Sonnenhof- Schule Auerbach für geistig Behinderte. Diese Veranstaltung hilft zwischenmenschliche Barrieren zu überwinden, Schüler zu integrieren und Vorurteile abzubauen. Diese und viele andere grundlegende demokratischen Ideen wurden in der Lernstatt präsentiert und diskutiert. Durch andere Projekte konnten Inspirationen für die eigene Schule gewonnen und zahlreiche Erfahrungen ausgetauscht werden. Besondere Höhepunkte der Veranstaltung stellten vielfältige Stadtspaziergänge, bei denen man Bremen näher kennen lernen konnte und die Verleihung des Hamm- Brücher- Preises in der bremischen Bürgerschaft, bei der verschiedene prominente Politiker anwesend waren, dar.
Neben dem Bürgerschaftspräsidenten Christian Weber hielten der ehemalige Bürgermeister Bremens, Henning Scherf und die Schirmherrin der Veranstaltung, Hildegard Hamm- Brücher bewegende Reden.
Besonders gefallen hat den Schülern das Angebot verschiedener Workshops, wie zum Beispiel „Zirkus bewegt uns“, „Debatte“ und „Kabarett mit Tuch“ sowie ein erlebnispädagogischer Workshop. Viel zu schnell rückte der letzte Tag, der Tag der Auszeichnung näher, an dem jedes Projekt einzeln durch eine Urkundenübergabe geehrt wurde.
Das Schulpartnerschaftsprojekt „Sport verbindet Menschen – G(emeinsames) Sportfest“ fand in diesem Rahmen eine besondere Anerkennung als beispielhaftes Projekt im Bereich „Schule, Schulleben und Schulpartnerschaft.“ Mit vielen positiven Eindrücken und einem Gefühl der Freude, etwas in der Gesellschaft bewegen zu können, fuhr wieder nach Hause. Diese Impressionen können helfen, das Schulleben im Gymnasium noch weiter zu bereichern. Die Teilnehmer hoffen, dass auch in Zukunft ihre Schule mit Projekten am Wettbewerb und der „Lernstatt Demokratie“ teilnehmen wird.
Besonderer Dank geht an die Schulleitung, Herrn Schwager und Herrn Dr. Oettler, die den Anstoß für die Bewerbung am Wettbewerb gaben, an die Lehrerinnen Frau Schubert, die das Sportfest initiierte sowie an die Beratungslehrerin Frau Bobe, die die Schüler begleitete und während der Lernstatt betreute.

Annekatrin Schott / Anna Unger
Jahrgangsstufe 11

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Halli galli, Froschkonzerte und Ostalgie im Zwergenland

Auch bei uns im Zwergenland stand der Kindertag ganz unter dem Motto „Halligalli“. Das Wetter konnte uns die gute Laune nicht verderben und so wurde die Party drinnen gefeiert. Mit selbstgebastelten und toll verzierten Zeitungshüten und lustigen Masken zogen wir durch unser Haus. Zu fetziger Musik wurde getanzt und gesungen. Belohnt wurden die kleinen und großen Zwerge mit leckeren Eisbechern. Gut gestärkt konnte die Feier auf der Schloßinsel weitergehen. Im Mai und Juni war das Thema „Tiere in unserem Garten“ für unsere Kleinen ganz groß. Die Bären und Mickys staunten über Frösche, Regenwürmer und einen Salamander, die unsere Großen im Garten entdeckt hatten. Aus verschiedenen Materialien bastelten sie Frösche und verwandelten unser Zimmer in einen richtigen Froschteich. Mit Begeisterung widmeten sie den kleinen Tierchen neue Lieder und Gedichte. Die Enten und Clowns sammelten Informationen über ihre Schützlinge und bemühten sich, ihnen ein gemütliches Zuhause zu geben.
Überrascht wurden wir am 14.06. von Herrn Badstübner. Er hatte sich vor ein paar Wochen bereit erklärt, unseren in die Jahre gekommenen Sechssitzer zu reparieren. Mit dem wieder fahrtüchtigen und bunt geschmückten Wagen besuchte er uns beim Spielen im Freien. Alle Kinder waren sofort Feuer und Flamme und ließen sich von Herrn Badstübner durch unseren Garten chauffieren. Nun können sich auch unsere Kleinsten über Ausflüge in unsere Umgebung freuen.
PS: Unser nächster Spielenachmittag findet am Mittwoch, dem 07.07.2010 um 15.00 Uhr statt.

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