Rodewischer Anzeigenblatt
Amtsblatt der Stadt Rodewisch


21. Jahrgang - Nr. 5 28. Mai 2010



Zum Bläsertreffen am 2. Mai wurden zwei Rodewischer Musikanten geehrt: Für 50-jährige Zugehörigkeit zum Rodewischer Orchester erhielt Hermann Schädlich (re.) die Ehrennadel des Sächs. Blasmusikverbandes in Gold. Hermann Schädlich ist musikalischer Leiter der Original Rodewischer Musikanten. Er begann 1960 im Pionierblasorchester bei Willy Klette und war 1963 Mitbegründer des Stadtorchesters. Zur letzten Stadtratssitzung wurden die Verdienste von Hermann Schädlich durch Bürgermeister Erhard Meier mit dem Blumenstrauß des Monats gewürdigt. Jörg Tiepmar (li.) wurde mit der Ehrennadel in Silber für 20-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Er ist seit kurzem auch Schatzmeister im Vorstand des Sächs. Blasmusikverbandes. Die Ehrung nahm Herr Dietmar Walther vor.

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600 Jahre Rützengrün 2011

Anlässlich der im Jahr 2011 stattfindenden 600-jährigen erst-urkundlichen Erwähnung der Ortschaft Rützengrün, trafen sich am 11.04.2010 um 10:00 Uhr im Feuerwehr-Vereinsheim Rützengrün 37 Bürgerinnen und Bürger um der Gründungsveranstaltung des Heimatvereines Rützengrün beizuwohnen. Hierzu ergeht ein be-sonderer Dank dem Feuerwehrverein Rützengrün, welcher hierzu die Möglichkeit bot, diese Veranstaltung kostenfrei im Feuerwehr-vereinsheim abzuhalten.
Nach der Begrüßung durch den Ortschaftsratsvorsitzenden wurde den Anwesenden der Sinn und Zweck des zu gründenden Vereines vermittelt.
Dieser soll künftig gemeinsam mit dem Feuerwehrverein und der Kirche auch mit Hilfe der Stadt Rodewisch und des Landkreises das kulturelle und gesellschaftliche Miteinander im Ort beleben und verstärken. Hierzu ist bestrebt z.B. das alljährlich wiederkehrende Kirmesfest gemeinsam mit der Kirche stärker zu beleben, da das Fest zum 600. Jubiläum im nächsten Jahr eben am Kirmes-wochenende 12.-14.08.2011 stattfinden soll. Weiterhin kann man sich vorstellen, das im vergangenem Jahr durchgeführte Straßen-fest, aus Anlass der Fertigstellung des Straßenbaus der Hauptstraße durch Rützengrün, als alljährlich wiederkehrendes Heimatfest zu einem festen Bestandteil der kulturellen Veranstaltungen im Ort werden zu lassen. Auch könnte durch organisierte Wanderungen oder Theaterbesuche und dergleichen mehr Lebensqualität und Kultur ins Landleben von Rützengrün getragen werden.
Hierdurch sollen verstärkt auch die älteren Bürgerinnen und Bürger erreicht werden um mehr soziale Kontakte zu knüpfen.
Auch der im vergangenen Jahr auf privater Initiative ins Leben gerufene Weihnachtsmarkt soll mit Hilfe des Heimatvereines und seiner Mitglieder fortgeführt und ausgebaut werden, da dieses Ereignis weit über die Grenzen des Ortes hinaus sehr guten Anklang fand. Bereits am Gründungstag beantragte 21 Bürgerinnen und Bürger die Mitgliedschaft im neuen Heimatverein Rützengrün. Aus ihrer Mitte wählten sie alsdann den Vereinsvorstand. Dieser besteht aus vier Frauen und drei Männern.
Zum Vereinsvorsitzenden wurde Roby Wolf gewählt, sein Stellvertreter ist Lutz Poschen. Als Schatzmeisterin arbeitet Ute Adler und als Schriftführerin Kerstin Leistner im Verein mit.
Christine Jaeckel, Christine Simon und Steffen Beyerlein wurden zu Beisitzern gewählt. Da aus Anlass des Jubiläums im kommenden Jahr auch eine Ausstellung der Ortschronik von Rützengrün vorgesehen ist, ergeht bereits jetzt der Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger auch außerhalb der Ortschaft Rützengrün, evtl. in ihrem Besitz befindliche Aufzeichnungen oder Bilder, welche die Ortsgeschichte Rützengrüns betreffen, dem Heimatverein leihweise zur Verfügung zu stellen.
Kontaktadresse hierzu: Roby Wolf, Sonnenblick 3, 08228 Rode-wisch, Tel.: 03744/437640. Wir freuen uns bereits heute auf die rege Teilnahme und Anwesenheit der Gäste aus Nah und Fern zu unseren Veranstaltungen.
Spender und Sponsoren, welche unsere Ideen finanziell und materiell unterstützen wollen sind natürlich immer gerne gesehen.

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Zu Gast bei Freunden


Seit mittlerweile 27 Jahren besteht eine enge Verbindung von Rodewischs ev.-lutherischer Kirche mit der Reformierten Gemeinde im holländischen De Lier. Bis 1989 waren die Begegnungen einseitig nur auf Rodewisch beschränkt, nun trifft man sich seit 1990 alle 2 Jahre auch an der niederländischen Nordseeküste. In diesem Jahr gingen 52 Rodewischer auf die ca. 770 Kilometer lange Reise, unter ihnen viele Jugendliche.
Nach über 10 Stunden Busfahrt (einige reisten auch mit dem PKW an) wurden die vogtländischen Gäste am 13. Mai herzlich in der Domkirche in De Lier begrüßt – natürlich mit Kaffee, Tee und leckerem Gebäck. Freunde fielen sich in die Arme, „Neue“ in der Hollandgruppe wurden schnell vertraut mit ihren Gasteltern. Den Freitag nutzten Rodewischer und De Lierer für gemeinsame Ausflüge in der Küstenregion. Vor allem die Künstler- und Studentenstadt Delft war Ziel einiger Rodewischer. Der malerische Stadtkern mit seinen historischen Gebäuden ist immer wieder faszinierend. Höhepunkt für viele Besucher ist sicherlich die Besichtigung der „Neuen Kirche“, die man sonst nur vom Fernsehen her kennt. Hier befinden sich die Gruften der niederländischen Königsfamilie.
Nach dem historischen Rundgang wurde das schöne Wetter zu einem ersten Kaffee- oder Eisgenuss im Freien genutzt. Die Jugendgruppen beider Städte unternahmen am Freitag eine Exkursion in den Tierpark Rotterdam. Unter dem Thema „Musik in der Kirche“ stand der anschließende Gemeindeabend. Gijsbert Kok, niederländischer Organist, und sein Rodewischer Kollege Carlos Weil referierten jeweils zum Thema. In Vorbereitung des Abends mussten die deutschen Familien und ihre Gastgeber Plakate gestalten, welche Lieder und Instrumente sie am Liebsten in der Kirche hören.
Diese wurden dann am Sonntag in der Kirche ausgestellt. Als Gastgeschenk überreichte die Rodewischer Holland-Verantwortliche Carolin Fuchs einen überdimensionalen Schwibbogen, der eigens in der Schlosserei Tennstädt angefertigt wurde. „Er soll Licht in die finstere Jahreszeit in De Lier bringen“ . Musikalisch umrahmt wurde der Gemeindeabend von Kurrende und Posaunenchor aus Rodewisch.
Der Samstag (15. Mai) wurde zu einem gemeinsamen Ausflug aller Beteiligten nach Zeeland genutzt. Zeeland ist im Mittelalter durch natürliche Sandauftürmung als Insellandschaft gebildet worden. Durch Überschwemmungen wurde fruchtbares Land angespült. Im Laufe der Industrialisierung entstanden Straßen- und Schienenverbindungen zu den einzelnen Inseln. Bei einer Sturmflut am 31.1.1953 verloren 1800 Inselbewohner ihr Leben. In dessen Folge wurden Schutzmaßnahmen, wie Deiche und Dämme angelegt. Das größte Bauwerk der Neuzeit zum Schutz der Region ist der 7 Kilometer lange Oosterscheldedamm, der 1986 in Betrieb ging und nur bei schwerer Flut geschlossen wird.
Baukosten: 7 Milliarden Gulden (ca. 3,5 Milliarden Euro).
Zeeland ist ein beliebtes Urlaubsziel, da man hier noch auf unberührte Natur trifft, unter anderem im Naturpark Oosterschelde. Meerwasser, Salzwiesen, das Watt und das Land bilden hier einen besonderen Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Den Besuch des malerischen Mittelalterstädtchen Veere nutzten viele zu einem Einkaufsbummel. Ein gemeinsames Abendessen beschloss den dritten Besuchstag.
Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst in der Domkerk, in dem der Posaunenchor und Kantor Weil mit seiner Frau musikalisch mitwirkten. Die Gemeindelieder wurden in deutscher und holländischer Sprache gesungen. Pfarrer Wolfgang Schmutzler sprach Dankesworte für die Rodewischer Gäste und erntete dafür spontanen Applaus. Nach einem Tässchen Kaffee, dem obligatorischen Abschlussfoto (Bild), herzlichen Umarmungen und guten Wünschen traten die Vogtländer die Heimreise an – und alle waren sich einig: Im nächsten Jahr sehen wir uns wieder in Rodewisch!

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Großer Frühjahrsputz in Rodewisch und den Ortsteilen

Das Wetter meinte es am Samstag, dem 17. April gut mit den Rodewischern. Unabhängig von diesem durch die Stadtverwaltung angesetzten Termin beteiligten sich viele auch vor und nach dem Aktionstag oder auch zusammen mit dem großen Spielplatz-Putz am 24.April bzw. am 08. Mai (dieser wird jährlich gemeinsam von der Sternquell-Brauerei, der Bad Brambacher und der Freien Presse unter dem Motto „Gemeinsam geht`s besser“ überregional ausgerufen und unterstützt) am großen Saubermachen im Stadtgebiet. So legten zum Beispiel über 10 Schüler des Pestalozzi-Gymnasiums wie jedes Jahr wieder straff Hand an Rechen, Besen und Schaufel.
Heuer bemühte sich die Klasse 10a unter Leitung von Frau Rockstroh und dem Hausmeister Herr Löschner um Sauberkeit und Ordnung im und außerhalb des Schulgeländes. Aber auch im Jugendclub „Regenbogen“ mit 4 Kräften und im Kindergarten „Bummi“, Straße der Jugend, wo 9 Eltern halfen, wurden die Außenanlagen mit Parkplätzen und Gehwegen sowie die Grünflächen im Gelände der Kita gereinigt. In Röthenbach mobilisierte der Ortschaftsrat zum großen Reinemachen. Die Rützengrüner putzten vor allem den Bereich um den Sport- und Spielplatz. Erfreulicherweise halfen auch einzelne Bürger bei der Beseitigung des Winterdrecks, so etwa auf dem Grünstreifen unterhalb der Gärten an der Lindenstraße oder in der Garagenanlage Neue Wildenauer Straße. Der Gartenverein „Waldesruh“ nahm sich den Waldrand bis zur Alten Lengenfelder Straße vor.
Zahlreiche Spielplätze in Kindereinrichtungen und im öffentlichen Bereich wurden im Rahmen des großen Aufrufes (siehe oben im Text) auf Vordermann gebracht, Farbanstriche erneuert und in Röthenbach und Rützengrün sogar eine neue Wippe bzw. Kletterwand aufgestellt.
Unser städtischer Bauhof holte nach entsprechenden Aufträgen das eingesammelte Altlaub und den Müll mit Containern ab.
Die Stadt bedankt sich ganz herzlich bei allen auch nicht aufgeführten Mithelfenden, die sich für einen sauberen Ort einsetzten und bestimmt auch weiterhin tun werden.

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Der Schulgartenwettbewerb – eine tolle Herausforderung!


Der Schulgartenwettbewerb, den wir bereits 3 Jahre begleiteten, war für uns – die Klasse 4 b und einige Kinder der Klasse 4 c der Schiller-Grundschule Rodewisch – ein wichtiges Projekt.
Etwa 2 Wochen vor dem finalen Abschluss haben wir die Nachricht bekommen, dass wir unseren Schulgarten vor einer Jury in Dresden vorstellen dürfen. Die Jury bestand aus 15 Personen, darunter auch wichtige Leute aus dem Umweltministerium Sachsens.
Alle Kinder haben sich sehr gefreut. Aber wir mussten auch üben, dass ja nichts schief geht. Als wir unser Programm einigermaßen konnten, haben wir mit Frau Liebel, eine Musiklehrerin unserer Schule, einen kleinen Kartoffelboogy einstudiert. Einen Tag vor unserem großen Auftritt haben die Kinder der Koch-AG noch Leckerbissen, wie z.B. Gemüseburger, für die Jury vorbereitet.
Am nächsten Tag war es so weit. Alle Kinder trafen sich hinter der Schule. Nach einer Weile kam dann der Bus, die Kinder waren überrascht. Wir dachten nämlich, es wäre ein ganz normaler Linienbus. Aber dann kam ein riesengroßer Reisebus. Begeistert stiegen wir ein, dann ging es los. Manche konnten es gar nicht fassen, wir durften auf der Fahrt sogar 2 Filme ansehen. Es war fantastisch.
In Dresden angekommen, haben die Lehrer und Kinder in einem Vorbereitungszimmer alle drei gefertigten Tafeln ordentlich aufgebaut. Die großen Tafeln enthielten das Kartoffelprojekt, die Zukunft des Schulgartens und Dinge, die man im Schulgarten tun kann. Die Koch-AG bereitete das Essen vor und dann probten alle gemeinsam noch einmal. Jetzt war der große Augenblick gekommen, bei dem wir unser ganzes Können zeigen durften.
Die Kinder vom Kartoffelprojekt erzählten, dass sie drei verschiedene Beete angelegt hatten und unterschiedlichen Dünger verwendet haben. Die Kinder mit der Zukunftstafel berichteten, dass sie eine Kräuterpyramide im Schulgarten haben. Diese sieht aber langweilig und öde aus. Deshalb wollen sie jetzt die Umrisse des Vogtlandes nachstellen und darin Kräuter anbauen. Die Kinder der dritten Tafel erklärten weitere Ideen unseres Schulgartens, wie z.B. das Insektenhotel und unser grünes Klassenzimmer, auch Schilleroase genannt. Wir haben alles mit Bravour gemeistert und wir waren sehr stolz. Abschließend stellte die Jury uns noch ein paar Fragen, dann hatten wir es überstanden. Unser Direktor, Herr Konrad, versprach uns nach Beendigung des Wettbewerbes eine Überraschung. Diese forderten wir natürlich jetzt ein. Da der Zoo für die Klasse 4 b bereits verplant war, besuchten wir nun das Hygiene-Museum in Dresden. Alle freuten sich riesig und waren sehr neugierig. Es war ein tolles Erlebnis.
Kurze Zeit später erhielten wir aus Dresden die Nachricht, dass wir nicht unter den ersten drei Platzierten sind. Es war für die Lehrer wie auch für uns Kinder eine große Niederlage und wir waren alle sehr enttäuscht. Eine Begründung der Entscheidung haben wir bis heute nicht erhalten. Das ist schade.

Annika Feustel, Klasse 4 b, Schiller-Grundschule

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Klassenfahrt Berlin


Am 28.04.2010 begann für uns, die Klasse 10a, in Begleitung von Frau Rockstroh und Herrn Schöniger um 6.30 Uhr die dreitägige Bildungsfahrt nach Berlin. Sicheren und zuverlässigen Transport gewährleistete uns das Busunternehmen Haschick, insbesondere Busfahrer Thomas, der sich äußerst flexibel im Bezug auf kurzfristige Planänderungen zeigte. Des Weiteren war ihm nach der Ankunft in der Bundeshauptstadt eine komfortable Stadtrundfahrt zu verdanken, geleitet von einem gebürtigen Berliner, der durch seine umfang-reichen Kenntnisse über die Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt beeindruckte.
Nachdem man Fernsehturm, Brandenburger Tor und Checkpoint Charlie fotografiert hatte, verlief die Reise direkt zum Zentrum der deutschen Politik - dem Bundestag. Dort erhielten wir eine mehrstündige Führung durch den Reichstag und das Paul-Löbe-Haus; besonderer Dank geht hierbei an Robert Hochbaum, CDU- Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Vogtland- Plauen, der uns dieses Erlebnis ermöglichte und seine Assistentin, die unsere persönliche Führung an seiner Stelle übernahm, da er sich für diese unglücklicherweise aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stellen konnte. Der lange und ereignisreiche Tag wurde mit individueller Freizeitgestaltung am berühmten Kurfürstendamm und schlussendlich dem Eintreffen im Hotel im Berliner Stadtteil Neukölln, beendet. Am Donnerstag ging es nach Potsdam in den Filmpark Babelsberg, wo es für uns bekannte Film- und Serienkulissen zu erkunden gab, auch die Stuntshow und das 4D-Kino sorgten für Begeisterung. Pünktlich 18.00 Uhr befanden wir uns wieder im Zentrum Berlins, um die atemberaubende Bühnenperformance der Blue Man Group zu bestaunen.
Am Tag der Abreise besichtigten wir die Gedenkstätte Berlin- Hohenschönhausen, eine ehemalige Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit. Hier wurde uns deutlich vor Augen geführt, welche entsetzlichen und menschenverachtenden Ausmaße das sozialistische System in Deutschland angenommen hatte. Nach diesem tief bewegenden Einblick in die Vergangenheit traten wir die fünfstündige Heimreise nach Rodewisch an.
Alles in allem war es eine abwechslungsreiche und lehrreiche Klassenfahrt, die durch schönes Wetter und die Zuverlässigkeit aller Beteiligten unser letztes gemeinsames Jahr als Klasse 10a zu etwas Unvergesslichem machte.

Michelle Wenskus, Iris Hundt

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120 Jahre Freiwillige Feuerwehr Röthenbach


Vom 4. bis 6. Juni feiert die Freiwillige Feuerwehr Röthenbach ihr 120-jähriges Bestehen. Hier ein Rückblick auf die Geschichte der Wehr: Laut alten Aktenunterlagen wurde die Freiwillige Feuerwehr Röthenbach am 15. April 1890 gegründet. In den vorhergehenden Jahren bestand ein Feuerspritzendienst als Pflichtwehr. Dazu wurden Männer bestimmter Jahrgänge berufen. Für jedes Haus wurde ein Segeltucheimer, ein Reißhaken sowie eine Feuerleiter zur Pflicht gemacht, mit denen unsere Vorväter zur Brandbekämpfung eilten.
Noch einmal zurück zur Pflichtwehr:
1839 wurde eine gebrauchte Standwehrspritze ohne Saugeinrichtung, Baujahr 1819, angeschafft. Das Löschwasser wurde aus Eimern in einen Kasten geschüttet.
Der Revisionsbericht dieser Spritze ist heute in unserer Ortschronik einsehbar. In einem weiteren Bericht aus alten Zeiten heißt es hierzu: ”War reichlich Wasser vorhanden und auch genügend Leute vorhanden, arbeitete die Spritze vorzüglich”.
Zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr 1890 wurde eine Spritze mit Saugeinrichtung übergeben, was einen erheblichen Fortschritt darstellte.
Im Jahr 1942 wurde der Wehr ein Einachshänger mit Tragkraftspritze “Müller” übergeben. Bis zum 7. November 1943 wurde der Anhänger von den Kameraden von Hand zum Einsatzort gezogen. Von diesem Tag an stand den Kameraden ein Zugfahrzeug vom Typ Chevrolet, ein Geschenk von Kamerad Edwin Döhler, zur Verfügung. Dazu ist anzumerken, das der Anhänger von 1942, durch die Kameraden 1997 umgebaut, noch heute als Beleuchtungsanhänger im Einsatz ist.
1949 wurde durch den damaligen Rat des Kreises ein “Horch” Baujahr 1929 mit 8 Zylindern und 80 PS zur Verfügung gestellt. Er diente den Kameraden bis 1960 als Zugfahrzeug. Am 15. September 1962 wurde durch die Kameraden ein Wismutbus vom Typ GAS 51 aus Karl-Marx-Stadt geholt und anschließend als Löschfahrzeug umgebaut, der Rat des Kreises stellte hierzu 5000,- Mark zur Verfügung.
Ein weiteres Problem war die Unterbringung des neuen größeren Fahrzeuges. Es wurde beschlossen, ein neues Gerätehaus zu bauen. In Eigenleistung bauten die Kameraden das neue Gerätehaus, Sand und Steine wurden mit Pferdewagen aus den Steinbrüchen geholt, manches Wochenende und manch freie Minute wurden hierzu genutzt. Die Bauleitung hatte Kurt Strobel. Das Gerätehaus mit einem damaligen Wert von 16.145,- Mark wird noch heute genutzt. Am 30. Januar 1964 wurde von Margot Gerisch eine Frauengruppe gegründet. In den kommenden Jahren unterstützten sie ihre männlichen Kameraden unverzichtbar bei den Brand-schutzkontrollen sowie im Bereich der Versorgung der Einsatzkräfte bei größeren Schadensereignissen.
1969 wurde der GAS 51 - liebevoll von den Kameraden “Molli” genannt - durch ein Kleinlöschfahrzeug BARKAS-B 1000 abgelöst. Das werksneue Fahrzeug stellte wieder einmal einen großen Fortschritt dar. 1992 wurde das Löschfahrzeug mit Funk ausgerüstet. Ein wichtiger Schritt zur Verbesserung unserer Einsatzbereitschaft, problemlos konnten jetzt weitere Rettungskräfte alarmiert werden.
Ebenfalls 1992 begannen die ersten Gründungsversammlungen zur Bildung eines “Feuerwehrvereins Röthenbach i.V. e.V.”. Gründungsmitglieder waren damals Arnfried Döhler, Henry Singer, Bernd Lenk, Ursula Lippold, Jürgen Plathe, Wolfgang Schlottke, Dieter Hain und Frank Schubert. Arnfried Döhler wurde 1. Vorsitzender. Später übernahm Bernd Lenk diese Aufgabe. Seit seinem frühen Tod im Januar diesen Jahres ist Frank Schubert amt. Vorsitzender des 37 Mitglieder zählenden Vereins. Unser langjähriger Begleiter, die Feuerwehrkapelle, deren Gründung wahrscheinlich im Jahre 1896 erfolgte, hatte mit dem Feuerwehrverein auch ein neues Zuhause gefunden. Seit ihrem Bestehen erlebte sie ein ständiges auf und ab. Nach Auflösung immer wieder energisch neu gegründet worden, so zum Beispiel im Jahr 1925 von den Kameraden Max Forner, Gustav Schramm, Arthur Biedermann und Rudi Forner.
Von 1963 bis 1996 leitete das langjährige Mitglied Johannes Schmidt die Blaskapelle, er schrieb Noten, bildete Musiker aus und nahm die musikalische Leitung in seine bewährten Hände. Der Verein verbindet seit seiner Gründung Einsatzkräfte, Frauengruppe, Alters- und Ehrenabteilung sowie die Blasmusik miteinander.
Mit vielen kulturellen Höhepunkten haben wir seit dieser Zeit gemeinsam das Leben in Röthenbach mitbestimmt. Sommerfeste, Tage der offenen Tür, Wallprum, Einsatz der Feldküche auf anderen Festen, um nur einiges zu nennen. Aber zurück zum Geschehen der Feuerwehr:
Mit der Eingemeindung zur Stadt Rodewisch entspannte sich wenigstens unsere finanzielle Lage etwas, so dass 1994 die geforderte Schutzkleidung beschafft werden konnte. Die Feuerwehr Röthenbach wurde wie schon ein Jahr zuvor Rützengrün zur Ortswehr der Stadt Rodewisch. Anfängliche Befürchtungen die Eigenständigkeit vollständig zu verlieren, konnten in den folgenden Jahren zerstreut werden. Wir sind gleichberechtigte Partner geworden und es hat sich eine recht gute Zusammenarbeit entwickelt. Trotz Eingemeindung haben wir in den zurückliegenden Jahren unsere kameradschaftlichen Beziehungen zur Feuerwehr Plohn/Abhorn weiterhin gepflegt, wir führen einmal im Jahr eine gemeinsame Einsatzübung durch, deren Organisation abwechselnd bei beiden Orten liegt.
Im November 1996 bekamen wir von der Partnerstadt Langenhagen ein ausgemustertes Tanklöschfahrzeug 15/24 geschenkt. Die Freude war groß, nicht nur Nachwuchskräfte, die wir seit 1992 selbst und in der neugebildeten Kreisausbildung zu Feuerwehrmännern ausbildeten, konnten jetzt richtig loslegen. Das sehr gut erhaltene TLF bauten wir auf unsere Belange um und machten ein richtiges Schmuckstück daraus. Die Schlagkraft der Wehr wurde beträchtlich erhöht, mehr Mannschaft und Gerät können transportiert werden, Entstehungsbrände können durch den Wasservorrat von 2400 Litern jetzt schneller gelöscht werden. In den Jahren 2003/2004 entstand ein Anbau am Gerätehaus, in dem Schulungs-, Umkleide- und Sanitärräume sowie das Wehrleiterbüro entstanden – alles in Eigenleistung durch die Kameraden der Wehr und des Vereins.
Die letzten Jahre widmeten wir besonders der Nachwuchsgewinnung und der Ausbildung in der Wehr und konnten einige Jugendliche für unsere Arbeit begeistern. Die Lehrgangsangebote der Kreisaus-bildung nutzten wir intensiv. Seit Gründung der Wehr wechselten 11 Mal die Wehrleiter Hermann Opelt, Rudolf Brückner, Max Forner, Helmut Hüttner, Walther Täubert, Werner Reinwart, Arnfried Döhler, Siegmar Kieß und Henry Singer. Seit 1994 wird die Wehr von Kamerad Jürgen Plathe als Wehrleiter und Kamerad Frank Schubert als Stellvertreter und Gerätewart geführt. In der Chronik der Wehr sind einige Großfeuer verzeichnet: Gut Max Riedel, LPG - Gut ehemals Albert, Gut Schöniger, Gut Trommer und Gut Schneider. Im Jahr 2000, zum 110-jährigen Bestehen wurde eine Vereinsfahne mit Hilfe vieler Sponsoren angeschafft und geweiht.
Quellen: Ortschronik Röthenbach, Festrede 105 Jahre Feuerwehr Röthenbach, Bilderchronik von Werner Reinwart, Feuerwehrchronik

Jürgen Plathe


Programm 120 Jahre FFw Röthenbach:

Freitag, 4. Juni 2010
19.00 Uhr Festveranstaltung 120 Jahre FFw Röthenbach im Festzelt (auf Einladung)

Samstag, 5. Juni 2010
15.00 Uhr Weckruf mit Sirene anschl. Schauübung der Jugendfeuerwehr danach Kinderfest und Freibieranstich, Kinderkarussell – Losbude - Schießbude
19.30 Uhr Tanz im Festzelt (Eintritt frei)

Sonntag, 6. Juni 2010
10.00 Uhr Musikalischer Frühschoppen mit der Blaskapelle des Feuerwehrvereins, Original Röthenbacher Feuerwehrgulasch aus der Kanone

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Schüler schnuppern in die Berufswelt hinein


Tran Viet Pham und Virginia Näther verbrachten ihre Praktikums-woche in der Kindertagesstätte „Schwalbennest Rodewisch“.

Auch in diesem Schuljahr absolvierten die neunten und elften Klassen der Pesta ein Schülerbetriebspraktikum. Um die Berufswahl zu erleichtern ist in Sachsen durch das Kultusministerium die Durchführung der Praktika in der 9. und 11. Klasse vorgeschrieben. Viele Firmen in der Region waren bereit, die Schüler dabei zu unterstützen. Dafür noch einmal im Namen Schüler ein recht herzliches Dankeschön !!!
Tran Viet Pham und Virginia Näther verbrachten ihr Praktikum in der Kindertagesstätte Schwalbennest in Rodewisch. „Uns hat es hier super gefallen! Wir kommen gerne wieder her! Ein großes Dankeschön noch mal an das Team, besonders an Frau Sprandel!“

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Haus „Nestwärme“ feierte 5. Geburtstag

Am 19.04.2010 feierte unser Haus Nestwärme, Bestandteil der Kita „Schwalbennest“, sein 5-jähriges Bestehen. Den Auftakt der Feier bildete ein spannendes Puppenspiel im Festsaal, die Abenteuer der Prinzessin fesselten unsere großen und kleinen Kinder. Zurück im Haus „Nestwärme“ wurden wir bereits von weiteren Gästen erwartet. Zu den Gratulanten gehörten unsere Kindergartenkinder, ebenso wie unser Bürgermeister Herr Meier sowie Frau Wieland und Herr Jahn von der Stadtverwaltung. Die „großen“ Kinder brachten uns Geburtstagslieder, der Bürgermeister super Sportgeräte mit (Foto).
Für die tollen Geschenke bedankten sich die Kinder der Gruppen „Kleine Schlingel“ und die “Kleinen Strolche“ mit einem Tanz auf unserer Terrasse.
Alle Erzieher/innen des Hauses „Nestwärme“ wünschen unseren Krippen- und Kindergartenkindern auch weiterhin viel Spaß und tolle Erlebnisse mit uns und den anderen Kindern des “Schwalbennestes“.

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Exkursion nach Castra Regina


Die diesjährige Exkursion unserer Lateinklasse vom Pestalozzi-Gymnasium Rodewisch führte uns in eine – so Stararchitekt Norman Foster – der schönsten Städte der Welt: nach Regensburg. Heute nach seiner Größe nur auf Platz fünf unter den bayerischen Städten, war Regensburg im 2. Jahrhundert n. Chr. eines der bedeutendsten Römerlager nördlich der Alpen, auch „Klein-Rom“ genannt.
Gespannt machten wir uns am 19. April 2010 auf Zeitreise und fanden imposante Spuren der Vergangenheit und der römischen Stadtgeschichte.
Schon von Ferne beeindruckte uns die wuchtig aufragende Walhalla vor den Toren Regensburgs, bei der wir unseren ersten Halt machten. In der Ruhmeshalle sahen wir Büsten berühmter Persönlichkeiten, die Geschichte geschrieben haben, z.B. Heinrich I., Albert Einstein und Sophie Scholl. Phantastisch fanden wir auch die Aussicht zur Donau. In Regensburg angelangt, besuchten wir das Historische Museum mit seiner umfangreichen Römerabteilung. Wir waren begeistert, konnten wir doch viel Gelerntes aus dem Lateinunterricht anwenden und eindrucksvolle Zeugnisse aus der Zeit des Castra Regina entdecken.
Die in Stein gemeißelte Gründungsinschrift, der Münzschatz und anschauliche Modelle ließen für uns im Museum das römische Regensburg wieder lebendig werden. In Gruppen erkundeten wir die Ausstellungsräume, um uns dann über das Erfahrene auszutauschen. Anschließend hatten wir knapp zwei Stunden Zeit, uns in der Stadt die Überreste des Römerlagers anzuschauen. Wir waren fasziniert von den mächtigen, über 1800 Jahre alten Kalksteinblöcken der römischen Stadtmauer, die an vielen Stellen in Regensburg zu finden sind. Für uns ist es kaum vorstellbar, wie diese Quader damals ohne Bagger bewegt werden konnten. Auch das Nordtor des ehemaligen Legionslagers – die Porta Praetoria – ist noch sehr gut erhalten und heute Teil des Brauhauses. Und wir erkundeten natürlich den römischen Spitzgraben und die Fundamente der römischen Versorgungsanlagen.
Bei der Heimreise im Bus waren sich alle einig: unsere Lateinlehrerin Frau Bobe hat uns eine tolle Zeitreise organisiert! Gratias tibi ago!

Maximilian Schuster

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Hallo Hallo, hier meldet sich wieder einmal der Bummi-Reporter,

wir warten noch immer auf die warmen Strahlen, die das große gelbe Ding da am Himmel zu uns schicken will - irgendwie sind immer so viele Wolken dazwischen....es wird schon werden. Bei uns gab es viel Aufregung in den letzten Tagen - unsere Mamis waren bei uns zu Gast und haben sich von uns verwöhnen lassen: die Frösche spielten das Märchen von dem Wolf und den sieben Geißlein, die Igel haben mit den Muttis Bewegungsspiele und Massagen durchgeführt, die Hortkinder haben für ihre Mamis eine Bar errichtet, die Muttis mit Masken, Massagen und einem Programm erfreut und die Wackelzähne waren mit einem fetzigen Programm dabei - das war echt super und hat allen gut gefallen.
Auch unsere Papis sollen nicht zu kurz kommen - sie erhielten zum Vatertag einen selbstgesuchten Wanderstock, der mit einem Taschentuch, befüllt mit kleinen Überraschungen, bestückt war. Aber der große Knaller kommt erst noch: alle Papis treten am 29.05.2010 im Stadion Rodewisch mit ihren Kindern als Team an und werden an verschiedenen Stationen ihre sportliche Fitness unter Beweis stellen - die Einladung dafür hing auch am Wanderstock.... wir werden berichten. Die nächsten Wochen werden bei uns sehr sportlich sein, Herr Conrad, der Papa eines Kindes, wird ab 02.06.2010 eine Kindersportgruppe eröffnen, die sich einmal wöchentlich trifft und die Kinder zum Sport treiben animieren soll - wir sind gespannt und freuen uns über die große Resonanz seitens der Eltern.
Am 03.06. und 04.06.2010 nehmen wir an den Vogtlandspielen teil und freuen uns auf die lustigen Staffeln der Raupe Nimmersatt. Kurz danach wird nach dem sportlichsten Kindergarten gesucht ... und wir werden es auch dieses Mal probieren.
Wir hoffen, auch ihr treibt alle regelmäßig Sport, denn das kann auch richtig Spaß machen !!!! Wir wünschen einen tollen, sportlich aktiven Sommer und verbleiben bis bald!

Euer Bummi-Reporter


PS.: vom Muttertag gibt es leider keine hauseigenen Fotos, da unsere Erzieher vor lauter Aufregung den Foto vergessen haben .....

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52. Stadtmeisterschaft der TSG Rodewisch Sektion Kegeln!


Kegler von rechts beginnend: Richard Vettermann, Anita Schrader, Elouise Kremling, Udo Schmalfuß, Amelie Steffens, Barbara Meiß-ner, Roswitha Wagner, Rolf Schmalfuß
Nicht im Bild: Klaus Burkhardt und Christoph Rannacher


Mit der Siegerehrung der Stadtmeister und Platzierten durch unseren Bürgermeister, Herrn E. Meier, fand die 52. Stadtmeisterschaft. im Trollpark von Rodewisch am Abend des 08.05.10 ihren Abschluss.
Mein Dank gilt in erster Linie den beiden Trainern Rolf Schmalfuß und Wilfried Kluge und den beiden Frauen Barbara Meißner und Manuela Werner für ihre geleistete Arbeit im Jugendbereich. Auch ein Dankschön an die Eltern unserer Jugendspieler die mit zum Wettkampf gefahren sind und damit unseren Trainern eine große Hilfe waren. Nun aber zu den Stadtmeistern und Platzierten von 2010.
Bei der Jugend B weiblich holte sich Amelie Steffens mit 371 den Stadtmeistertitel. Bei der Jugend B männlich wurde Richard Vettermann vor Thimo Wunschel und Bastian Weidner Stadtmeister. Enger ging es bei unseren jungen Damen der weiblichen Jugend A zu. Hier siegte Elouise Kremling mit 393 Kegel vor Laura Wallbruch, Lisa Schädlich und Lisa Baldauf (362). Männliche Jugend A war Udo Schmalfuß Titelverteidiger und Udo verwies mit 403 Kegel Nick Schwabe und Christopher Werner auf die Plätze 2 und 3.
Bei den Seniorinnen und Senioren waren die alten Stadtmeister auch wieder die Neuen. Roswitha Wagner spielte 381 und Klaus Burkhardt 410. Auf die Plätze kamen hier Birgit Falke und Wilfried Kluge. Bei den aktiven Wettkampfkeglerinnen holte sich Barbara Meißner vor Kristina Werner und Petra Schmalfuß nach 2008 erneut den Stadtmeistertitel. Bei den Herren siegte Rolf Schmalfuß vor Steffen Gruschwitz und Andreas Meißner.
Bei den Freizeitsportlern, sie spielen 60 Kugeln in die Vollen, siegte bei den Frauen erneut Anita Schrader von der Sportgruppe Medizin vor Annerose Anzer (Freizeitclub Donnerstag) und Regina Heinecke ebenfalls Medizin. Bei den Herren holte sich Christoph Rannacher (Freitagsclub) nach 2004 und 2007 vor Rudolf Rauch (Medizin) und Wolfgang Flach (Mittwochsclub) den Stadtmeistertitel. Christoph und Rudolf hatten beide 338 Kegel, aber im Stechen hatte Christoph das bessere Ende für sich.
Am Abend wurden noch Amelie Steffens und Richard Vettermann für ihre Bezirksmeistertitel mit einer kleinen Anerkennung bedacht. Wir wünschen Richard für den 15.05. bei den Deutschen Meisterschaften in Ludwigshafen-Oggersheim alles Gute.
Einen Dank an die Druckerei W. Hofmann für die Bereitstellung der Urkunden und an die Sektionsleitung für die Unterstützung zur Vorbereitung und Durchführung der Stadtmeisterschaft und zum Schluss noch ein Dankeschön für die gastronomische Betreuung durch das Team vom Trollpark.

Bernd Schmalfuß Leiter TSG Rodewisch Sektion Kegeln

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14. Saison in der 1. Bundesliga


(v.l.) Trainer Henry Stöhr, Heiko Riedel (Sportmanager von Sponsor GSM.AG) und Präsident Dietmar Hüllebrand stellen die neuen Kampfanzüge vor.

Mit einem Sieg gegen Großhadern und einer Niederlage gegen Rekordmeister Abensberg startete der Judoverein Ippon Rodewisch in seine 14. Saison in der 1.Bundesliga.
Nach 4 Mal Bronze und einer Europacup-Teilnahme in den vergangenen Jahren formulierten Präsident Dietmar Hüllebrand und Trainer Henry Stöhr zur Pressekonferenz am 22. April ein klares Ziel für dieses Jahr: Play-off-Teilnahme. 5 deutsche Kämpfer hat sich der JV Ippon neu in die Mannschaft geholt: Sebastian Kroll (-60kg, 7. Platz DEM U20 2009) und Simon Weig vom PTSV Hof (-73 kg, 5. Platz DEM U20 2007) sowie vom JC Leipzig Johannes Herzig (-66 kg, 2. Platz DEM 2006), Manuel Viehweg (-100 kg, DM U20 2002/2003) und Fabian Hubert (+100 kg, 2. Platz DEM 2009).
Neu in dieser Saison ist ein einheitliches Profil in der 1. Liga, das der Deutsche Judobund eingeführt hat. Alle Wettkampfstätten sollen gleich ausgestattet sein bezüglich Mattenfläche, Fahnen und Logo. Auf den Kampfanzügen müssen die Namen der Athleten stehen, alle Kampfrichter und Offiziellen tragen einheitliche Kleidung. Neu sind auch die Homepage der Bundesliga sowie ein einheitliches Veranstaltungsplakat. Der DJB will mit diesen Maßnahmen das Image des Judosports auf ein höheres Niveau heben.
Schon in der nächsten Woche steht das nächste Bundesliga-Duell an. Am 5. Juni ist der JC Rüsselsheim in der Rodewischer Göltzschtalhalle zu Gast. Um die Play-offs zu erreichen, zählt nur ein Sieg !

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230 Jawa’s auf der Insel beim 11. Treffen der Jawafreunde Vogtland e.V.


v.l.n.r. Vereinschef Dieter Hadrava, Andreè Maaske, Harry Meijrirk, Wilko Buchheim, Alfred Lischke, Dominik Uebigau, Jana Hoffmann und Ralf Pätz

Traditionsgemäß ging das 11. Jawa- CZ- Treffen auf der Schloßinsel am 1. Mai über die Bühne, das von den Jawafreunden Vogtland e.V. organisiert wurde. Unter dem Motto: „Alle Jawa`s auf die Insel“ knatterten 230 auf Hochglanz polierte Jawa`s auf die Schloßinsel und verwandelten das Gelände am Gondelteich in ein riesiges Freiluftmuseum. Rund 2000 Besucher bahnten sich den Weg durch die dicht aneinander gereihten tschechischen Kultmotorräder. Unter den angereisten Jawa- Enthusiasten, die aus allen Himmelsrichtungen kamen hatte der Holländer Harry Meijrirk mit 610 Kilometer die weiteste Wegstrecke zurückgelegt und damit einen Preis verdient.
Der Preis für die älteste Jawa ging an den Vogtländer Wilko Buchheim (Wohlbach), der mit einer Perak 350 ccm, Baujahr 1948 anreiste. Das weiße Exportmodell, das seiner Zeit für Frankreich gefertigt wurde, leistet 12 PS und gilt als ausgesprochene Rarität. Zum wiederholten Male bekam Alfred Lischke aus Plauen die Ehrung als ältester Teilnehmer. Der 79-jährige, der seit den fünfziger Jahren der Marke Jawa vertraut, kam diesmal mit einer 175-er. Aber zu Hause in der Garage parken noch fünf fahrbereite Jawa´s. Der Preis für den jüngsten Teilnehmer ging an 18-jährigen Dominik Uebigau und Jana Hoffmann aus Chemnitz wurde die Jawa- Frau der Veranstaltung. Für Teilnehmer und Besucher ging am Abend auf dem angrenzenden Sportgelände die Party ab. Unter dem Motto „Elvis lebt“ nahm Steve Grayson das Publikum auf eine musikalische Zeitreise in die Vergangenheit mit. Sein Gesang war dem Original zum Verwechseln ähnlich, und die Besucher dankten es ihm mit tobendem Beifall.
Am 2. Mai stand eine rund 80 Kilometer lange Vogtland- Erzgebirgsrundfahrt auf dem Programm, die in Rodewisch startete. Erstes Etappenziel war die Besichtigung der kleinen Oldtimer- Motorshow des Erzgebirgischen Oldtimer Club in Schneeberg. Anschließend führte die Wegstrecke über die Bergstadt Schneeberg zum 559 Meter hohen Keilberg wo die Mittagsrast anstand. Das nächste Etappenziel war die Schlossruine in Hartenstein mit Besichtigung und anschließend ging es zurück nach Rodewisch. Im Nachhinein wurde von Teilnehmern und Besuchern die perfekte Organisation und Durchführung der Veranstaltung gelobt. Von den Jawafreunden Vogtland e.V. geht ein herzlicher Dank an die Stadtverwaltung Rodewisch für das entgegengebrachte Vertrauen und für die Unterstützung zum Gelingen der Veranstaltung sowie an die Wernesgrüner Brauerei. Ebenso an den Sportverein 1. FC Rodewisch und an die Familie Mothes für die perfekte Bewirtung der Gäste und an alle Helfer.

Text und Foto: Hilmar Bruch

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65. Jubelkonfirmation


Am 8. Mai feierten wir unsere große Wiedersehens-Feier zur 65. Jubelkonfirmation in der Eiche in Auerbach/Hinterhain. Es war das Neunte große Treffen seit 1970.
Zweimal feierten wir im Ratskeller Rodewisch, zu zwei Treffen waren wir in der BAV in Rodewisch, im Hirsch in Wernesgrün gab es auch zwei Feiern. Auf den Steinberg und in der Sonne in Pechtelsgrün waren wir auch um zu feiern.
Nun zu unserer letzten Feier, wir begannen um 15.00 Uhr mit Kaffeetrinken, anschließend gab es wie immer den Fototermin. Am Nachmittag wurde sich an den Tischen aus vergangenen Zeiten unterhalten. Nach dem Abendessen wurde noch von vielen ein Tänzchen aufs Parkett gelegt. Gegen 23.00 Uhr endete unsere Feier. Auch zu diesem Treffen kamen noch 29 Jubelkonfirmanden, mit den Ehepartnern waren es 47 Personen. Sie kamen wieder aus vier Bundesländern – Nordrhein-Westfalen, aus Bayern, Baden-Würthenberg und aus Sachsen. Die meisten waren aus Rodewisch und Umgebung. Leider mussten noch viele wegen Krankheit absagen.
Ein Dankeschön auch an das Personal in der Eiche für die gute Bewirtung.
Das nächste Treffen könnte in zwei Jahren sein, wenn noch viele bei guter Gesundheit wären. Dann feiern wir 75 Jahre Einschulung - 1937 bis 2012 -.

Harald Hutschreuther

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